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Waſſer verdorben worden ſeyen, und die Herſtellung des Fußbo⸗ dens bezahlen müſſen. Sein Miethsherr aber, welcher ihn für ver⸗ rückt gehalten, ſey darauf beſtanden, daß er unverzüglich das Haus räume, ein Umſtand, der ihn in die größte Verlegenheit geſetzt. Er habe jedoch eine ſehr paſſende Wohnung gefunden, wo er zur Zunderbereitung einen großen gepflaſterten Hof benützen könne. Somit dürfe er hoffen, bald die Früchte ſeiner Arbeit zu ernten.
Nachdem wir dem Doctor zu ſeinen Ausſichten Glück ge⸗ wünſcht, und die Zeitung geleſen hatten, begaben wir uns in eine Gemäldeauktion, wo wir uns eine oder zwei Stunden lang die Zeit vertrieben. Von da aus begaben wir uns nach Pall⸗Mall, und gingen nach einer zwei⸗ oder dreimaligen Promenade zum Mittag⸗ eſſen, wobei Banter uns unterwegs die Verſicherung gab, er wolle Medlar über Tiſch zum Narren haben. Wirklich hatten wir uns auch kaum niedergelaſſen, ſo fing dieſer Cyniker ſein Vorhaben auszuführen an, indem er dem alten Herrn ſagte, er habe ein außerordentlich gutes Ausſehen, wenn man bedenke, daß er in ver⸗ gangener Nacht ſo wenig geſchlafen habe. Auf dieſes artige Com⸗ pliment erwiederte Medlar Nichts, ſondern warf einen ſtarren Blick auf ihn, und begleitete denſelben mit einem bedeutungs⸗ vollen Grinſen. Hierauf fuhr Banter fort:„Ich weiß nicht, ſoll ich mehr die Liebenswürdigkeit und Hingebung Eurer Seele oder Eure Körperkraft bewundern. Auf mein Wort! Herr Med⸗ lar, Ihr ſeyd edelmüthig, und verrathet dabei den beſten Geſchmack von der Welt! Ihr dehnet Euer Mitgefühl auf Gegenſtände des praktiſchen Lebens aus, und gebt nur ſolche Erwiederungen, wie Andere dafür empfänglich ſind. Ihr müßt nämlich wiſſen, meine Herren!“ ſprach er, und wandte ſich zu uns Uebrigen,„ich ver⸗ brachte den größten Theil der Nacht bei einem, an einem Fieber darniederliegenden, Freunde, und ging, als ich mich heute früh nach Hauſe begab, zufällig an einem noch offenen Branntwein⸗ laden vorbei, aus dem mir ein verworrenes Gejubel und Gezauchze


