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und ihm mit Schlägen gedroht. Dieſes wurde mir dadurch klar, daß dieſer aufſprang und rief:„Höll und Teufel! Ihr lügt! Nie⸗ mand darf mir ſo ſchmählich begegnen. Herr Random! nanntet Ihr meinen Namen, und drohtet Ihr mir mit Schlägen?“ Ich verneinte die Beſchuldigung und ſchlug vor, den Schurken zu züchtigen, der den Frieden der Geſellſchaft habe ſtören wollen. Bragwell gab mir Beifall, und zog ſeinen Degen; ich that das Gleiche, und redete den Schauſpieler auf folgende Weiſe an: „Seht Ihr, Herr Rantor! ich weiß, Ihr beſitzet alle mimiſchen und unheilſtiftenden Talente eines Affen, denn ich habe die Be⸗ merkung gemacht, daß Ihr vieſelben, mehr als einmal, heute Nacht an mir und Andern verſucht habt. Nun möchte ich ſehen, ob Ihr dieſem Thiere auch an Behendigkeit gleich kommet. Ich bitte Euch darum, ohne Verzug über dieſen Degen zu ſpringen.“ Mit dieſen Worten hielt ich ihm denſelben horizontal hin, in einer Entfernung von ungefähr drei Fuß vom Boden, und rief:„Eins — zwei— drei— und hinüber!“ Anſtatt jedoch meinem Ver⸗ langen Folge zu leiſten, ergriff er ſeinen Hut und Hirſchfänger, nahm vie Blicke, Prahlerei und Manier Piſtols an, und brach in folgenden Worten aus;„Ha, muß alſo ich verrichten unrühm⸗ liche Thaten des, im bewachſenen Gebirge ergriffenen, Wälvteu⸗ ſels? Möge der Tod mich im Schlummer zerſchmettern, meine Schmerzenstage abtürzen und mein Haupt in der Furie Schooß legen!— Iſt nicht Irene hier?“
Dieſe Harlekinade entſprach ſeiner Erwartung nicht, denn die Geſellſchaft hatte ſich varauf gefaßt gemacht, ihn einmal in feinem neuen Charakter zu ſehen. Herr Banter bat mich, meinen Degen einen oder zwei Fuß höher zu halten, dämit er um ſo beſſer feint Kunſt zeigen töune. Der Maler ſagte ihm, wenn er ſeine Sache gut mache, ſo wollte er ihn als Voltigeur dem Unternehmer von 3 Savlers Wells empfehlen; währeid Bragwell mit dem Rufe: „Springt in des Königs Namen!“ die Degenſpitze ſo glücktich an


