Teil eines Werkes 
3. Band, Roderich Random : Roman : 3. Band (1840) The adventures of Roderick Random
Entstehung
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haben, zugleich bat er für die nächſte derartige Gelegenheit um ſeine Geſellſchaft.

„Nein, Gott verdamm mich!“ ſprach Bragwell,„ich habe an andere Sachen zu denken, als den Knecht ſchwindelköpfiger Mädchen zu machen; überdies, wißt Ihr, iſt mein Temperament ſo unruhig, daß ich mich gern in Händel einlaſſe,. eine Dame dabei betheiligt iſt. Als ich das letztemal vort war, hatte ich einen Strauß mit Tom Trippet.“—„Ohl ich erinnere deſſen ganz gut,“ rief Banter,„Ihr zoget vor den Damen vom Leder, und ich rieth es Euch, weil Ihr eine Gelegenheit bekamet, Eure Tapferkeit zu zeigen, ohne Gefahr zu laufen.“—„Gefahr!“ ſagte der Andere mit Bramarbasmiene,„ich fürchte mich, ſoll mich der Donner erſchlagen, vor keiner Gefahr. Ich ziehe gegen Jeder⸗ mann, der einen Kopf hat, vom Leder, ohne zu erſchrecken, Gott verdamm' mich! Es iſt eine ganz bekannte Thatſache, vaß ich mehr als einmal Blut abgezapft, und auch welches verloren habe, doch was hat dies zu ſagen?“

Der Schauſpieler bat dieſen Helden, ihn das nächſtemal, wo er einen Mord vorhabe, als Secundanten zu gebrauchen; denn er möchte einen Menſchen an einem Stoß ſterben ſehen, damit er auf der Bühne mit um ſo mehr Natur dieſe Rolle ſpielen könne. —„Sterben!“ gab der Held zur Antwort,„nein, bei Gott! ich weiß Beſſeres zu thun, als mich der Midbleſſex⸗Jury in die Hände zu liefern. Ich würde meinen Fechtmeiſter für einen unwiſſenden Hundeſohn anſehen, wenn er mich nicht gelehrt hätte, jeden Theil von dem Leibe meines Gegners zu verwunden, blos um ihn zu entwaffnen.“—„Oho!“ rief Slyboot,„wenn dies der Fall iſt, ſo habe ich um eine Gunſt zu bitten. Ihr müßt wiſſen, daß ich mich gegenwärtig damit beſchäftige, einen Jeſus am Kreuze zu malen; und ich will ihn in dem Augenblick malen, wo der Speer durch ſeine Seite geſtoßen wird. Nun wäre es mir angenehm, wenn Ihr in meiner Gegenwart einen wahnſinnigen Burſchen durch einen