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es ſtets Wohlwollen gegen mich verrieth, hinfort zurückhaltender und nicht mehr ſo freundlich. Während meine Gedanken in einer, über meinen Stand hinausgehenden, Sphäre ſich bewegten, machte ich, ohne es zu wiſſen, eine Eroberung an der Köchin und Milch⸗ magd, welche eine ſolche Eiferſucht auf einander bekamen, daß, im Falle ihre Gefühle durch Erziehung verfeinert geweſen wären, wahrſcheinlich die eine oder die andere von beiden ihre Zuflucht zu Gift oder Stahl genommen haben würde, um an ihrer Geg⸗ nerin Rache zu nehmen. So aber waren ihre Empfindungen ih⸗ rem niedrigen Stande angemeſſen, und ihre gegenſeitige Feind⸗ ſchaft beſchränkte ſich auf Schelten und Fauſtiſchläge, Dinge, worin beide große Uebung hatten. Mein gutes Glück blieb nicht lange ein Geheimniß; denn durch die immerwährenden Reibungen zwi⸗ ſchen beiden Heldinnen, die, wenn ſie bei einander waren, jedes Schicklichkeitsgefühl bei Seite legten, ward die Sache ruchbar. Der Kutſcher und der Gärtner, die beide meinen Anbeterinnen ihre Huldigungen darbrachten, und ihr Herz geſchenkt hatten, wur⸗ den über meinen Sieg mißmuthig, und ſteckten ihre Köpfe zuſam⸗ men, um einen Racheplan auszubrüten. Der Erſte, welcher auf der Akademie zu Tottenham Court ſeine Erziehung erhalten hatte, nahm es über ſich, mich auf einen Zweikampf herauszufordern. Er kündigte mir deshalb unter vielen gemeinen Schimpfworten Fehde an, und wettete zwanzig Guineen, mich niederboren zu wollen. Hierauf ſagte ich ihm, daß, obwohl ich mich hierin ihm gewachſen glaube, ich doch nicht von der Würde eines Gentleman mir ſo viel vergeben könne, um wie ein Karrenſchieber zu fechten. Wenn er aber mir Etwas zu ſagen habe, ſo ſey ich bereit auf Doppelhacken, Musketen, Piſtole, Degen, Axt, Bratſpieß, Hackmeſſer oder Nadel loszugehen. Ja! ich ſchwur, wenn er ſeiner Zunge noch mehr Frechheiten auf meine Unkoſten geſtatte, ich ihm ohne Gnade die Ohren abſchneiden wolle. Dieſe Rhodomontade, welche mit wilder Miene und entſchloſſenem Tone ausgeſprochen ward, that die ge⸗


