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aus, die einzelnen Begebenheiten meiner Geſchichte vor und nach meinem Schiffbruche zu erfahren. Hierauf erzählte ich ihr nach den Anweiſungen der Miſtreß Sagely, man habe mich gegen meine Neigung einem Schiffsherrn übergeben, deſſen Fahrzeug geſcheitert ſey; ich nebſt vier anderen, welche zufällig auf dem Verdeck ſich be⸗ funden hätten, als das Schiff untergeſunken, hätten den Verſuch gemacht, an das Ufer zu ſchwimmen, als meine Gefährten, nach Ueberwältigung meiner, mich bis auf's Hemde ausgezogen, und, ihrer Meinung nach, todt an den erhaltenen Wunden auf dem Platze gelaſſen hätten. Dann berichtete ich die Ereigniſſe in der Scheune, nebſt der unmenſchlichen Behandlung, welche mir von dem Landvolke und Prediger widerfahren ſey, eine Schilderung, welche den Augen dieſes reizenden Geſchöpfs Thränen entlockte. Als ich meine Erzählung beendigt hatie, ſo ſagte meine Herrin:„Ma foil le gargon est bien fait!“ Dieſem Ausſpruche ſtimmte Narciſſa bei, nebſt einem Complimente über meinen Verſtand in derſelben Sprache, das meiner Eitelkeit außerordentlich ſchmeichelte.
Unter andern Gegenſtänden wandte ſich die Unterhaltung auch auf den jungen Squire, nach welchem meine Herrin unter dem Namen des Wilden ſich erkundigte, und von ihrer Nichte die Ant⸗ wort erhielt, er befinde ſich noch im Bette, um ſich von den An⸗ ſtrengungen der jüngſten Nachtſchwärmerei zu erholen und Stärke und Kraft zur Unternehmung einer Fuchsjagd zu gewinnen, die morgen früh in Geſellſchaft des Sir Thimotheus Thicket, Squire Bumper und einer großen Menge anderer hiezu eingeladener Her⸗ ren von dem Schlage unternommen werden ſolle: ſo daß bei Ta⸗ gesanbruch das ganze Haus voll Lärmen und Geſchrei ſeyn werde. Dieſe Neuigkeit war unſerer Gelehrten höchſt unangenehm, welche be⸗ theuerte, ſie werde ihre Ohren mit Baumwolle verſtopfen, wenn ſie zu Bette gehe, und eine Doſis Opium zu ſich nehmen, um deſto feſter zu ſchlafen, damit das Geſchrei der rohen Geſellen ſie
nicht ſtöre und zum Tollwerden bringe. Smollet's Romane III. 5


