Teil eines Werkes 
3. Band, Roderich Random : Roman : 3. Band (1840) The adventures of Roderick Random
Entstehung
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oder eines Delphins an das Ufer?“ Hierauf gab ich zur Antwort, ich ſey ohne fremde Beihülfe an das ufer geſchwommen. Nun verlangte ſie zu wiſſen, ob ich jemals im Hellespont geweſen und von Seſtos bis Abydos geſchwommen ſey. Ich gab eine vernei⸗ nende Antwort, worauf ſie der Kammerjungfer befahl, einen neuen Anzug für mich zuzurüſten, und mir meine Verpflichtungen anzu⸗ weiſen. Mit dieſen Worten ſpie ſie in ihre Tabacksdoſe und putzte ihre Naſe in ihre Nachthaube, welche, anſtatt eines Schnupftu⸗ ches, auf ihrem Tiſche lag. Wir kehrten in die Küche zurück, wo die Mägde mir ein Mahl vorſetzten und miteinander darin zu wett⸗ eifern ſchienen, mit alle mögliche Rückſicht zu beweiſen. Von ihnen erfuhr ich nun, daß mein Geſchäft darin beſtehe, Meſſer und Ga⸗ bel zu reinigen, das Tiſchtuch auszubreiten, bei Tiſche aufzuwar⸗ ten, Botſchaften zu beſorgen und meine Frau zu bedienen, wenn ſie einmal ausginge. Es befand ſich eine ſehr gute Livree im Hauſe, welche meinem verſtorbenen Vorgänger angehört hatte, und ſie paßte mir vollkommen, ſo daß es nicht nöthig war, wegen meiner einen Schneider in Thätigkeit zu ſetzen.

Ich hatte meinen Bedientenrock noch nicht lange auf dem Leibe, als meiner Gebieterin Glocke ertönte, worauf ich die Treppe hin⸗ aufſprang und ſie in bloßem Hemde und Unterrock im Zimmer herumwandernd antraf. Ich würde mich ſogleich, wie es der An⸗ ſtand erforderte, zurückgezogen haben, allein ſie hieß mich heran⸗ kommen, und ein reines Hemd für ſie lüften. Nachdem ich dieſe Operation mit einigem Widerſtreben vollzogen hatte, zog ſie es ohne weitere Uumſtände vor meinen Augen an, und ich glaube wirklich, daß ſie während der ganzen Dauer dieſes Vorfalls mein Geſchlecht vergeſſen hatte, denn ſie war ganz in Betrachtungen vertieft. Um vier Uhr Nachmittags etwa erhielt ich Befehl, das Tiſchtuch aufzulegen, und zwei Gedecke zuzurichten, welche, wie ich vernahm, für ſie und ihre Richte, die ich noch nicht zu Geſichte vekommen hatte, beſtimmt waten. Ungeachtet ich bei dieſem Ge⸗