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über unſere Rathsverſammlungen ſich ausbreitete. Auch darf man von dieſen großen Männern— ich hoffe, ſie werden gegen die Ver⸗ gleichung nichts einzuwenden haben— wie von Cäſar und Pom⸗ pejus ſagen, daß der Eine Keinen neben ſich ſehen konnte, der höher ſtand, als er, und der Andere dem Nebenbuhler gram war, ſo daß durch den Stolz des Einen und den Uebermuth des Andern das Unternehmen ſcheiterte, nach dem Sprichwort:„Wer zwiſchen zwei Stühlen ſitzen will, fällt zu Boden.“
Ein oder zwei Tage nach dem Angriff auf St. Lazarus gab der Admiral Befehl, auf eines der genommenen ſpaniſchen Schiffe ſechszehn Kanonen zu bringen, und mit Truppenabtheilungen von unſern großen Schiffen zu bemannen, um die Stadt hierauf zu beſchießen. Demzufolge ward es Nachts in den innern Hafen bug⸗ ſirt, und, eine halbe Meile von den Wällen entfernt, vor Anker gelegt, gegen welche es mit Tagesanbruch zu feuern begann. Un⸗ gefähr ſechs Stunden lang blieb es immerwährend der zerſtörenden Wirkung von mindeſtens dreißig Kanonen ausgeſetzt, welche endlich unſern Leuten die Nothwendigkeit auferlegten, ihr Feuern einzu⸗ ftellen und ſo ſchnell als möglich in ihren Booten ſich zurückzu⸗ ziehen. Dieſes Benehmen gab allen klugen Köpfen in der Armee oder auf der Flotte Stoff zu Betrachtungen, und am Ende waren ſie geneigt, das Ganze als einen Beweis der undurchdringlichſten Politik anzuſehen. Die Einen hatten eine ſo unehrerbietige Anſicht von des Admirals Verſtande, daß ſie ihm zutrauten, er hoffe die Stadt mit ſeiner ſchwimmenden Batterie von ſechszehn Kanonen bezwingen zu können. Die Andern meinten, ſeine einzige Abſicht ſey die geweſen, des Feindes Stärke auf die Probe zu ſtellen, wor⸗ nach er dann die Anzahl von großen Schiffen, die zur Erzwingung der Uebergabe der Stadt erforderlich ſeyen möchten, beſtimmen wollte. Doch dieſe letztere Vermuthung erwies ſich als grund⸗ los, inſofern kein Schiff irgend einer Größe ſpäter für dieſen Dienſt benutzt wurde. Wieder Andere ſchwuren, man könne für dieſes


