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ſeine Sache ſo wirkſam geführt, daß er wieder zu Gnaden ange⸗ nommen wurde. Was Crampley anbelangt, ſo nahm man von ſeinem Benehmen gegen mich während des Gefechtes keine Notiz mehr. Allein von allen Folgen des Siegs war keine erwünſchter und angenehmer, als ein Ueberfluß an friſchem Waſſer, wornach wir fünf Wochen lang geſchmachtet hatten, während deſſen man jeden Mann täglich auf eine Viertelsgallone beſchränkte, und zwar in der heißen Zone, wo der Sonnenſtrahl ſenkrecht herabfiel und der Verbrauch an körperlicher Ausdünſtung ſo groß war, daß eine Gallone Flüſſigkeit kaum den Bedarf von vierundzwanzig Stunden deckte; namentlich da unſer Mundvorrath aus faulichtem Pöckel⸗ fleiſch beſtand, welchem die Matroſen den Namen indiſches Pferde⸗ fleiſch gaben; aus Pöckelſchweinefleiſch von Neuengland, das, un⸗ geachtet es weder Fiſch noch Fleiſch war, doch nach beiden ſchmeckte; aus Brod von dem gleichem Lande, wovon jeder Biſſen, wie ein Uhrwerk, durch eine verborgene Kraft ſich rührte, welche von den Myriaden darin hauſender Inſekten ausging; endlich Butter, die Viertelspintenweiſe ausgewaſchen wurde, und wie verdickter Wall⸗ fiſchthran mit Salz ſchmeckte. Anſtatt Dünnbiers erhielt jeder Mann drei halb Quart Branntewein oder Rum, welche alle Morgen mit einer gewiſſen Quantität ſeiner Waſſerportion verdünnt ausgetheilt wurde, ohne Zucker oder Früchte, um ſie genießbar zu machen, weßhalb die Matroſen die Compoſition nicht ohne Witz mit dem Namen„Kehlenzwang“ belegten. Dieſe Verkürzung des einfachen Elements rührte aber nicht von einem Mangel deſſelben an Bord her, denn es befand ſich damals Waſſer genug in dem Schiff für eine Reiſe von ſechs Monaten, und eine tägliche Portion von einer halben Gallone auf den Mann. Ich vermuthe indeſſen, daß dieſes Faſten der Schiffsmannſchaft als Buße für ihre Sünden auferlegt wurde, oder daß vielmehr die Abſicht dabei zu Grunde lag, ſie zur Lebensverachtung abzuhärten, damit ſie hiedurch ent⸗ ſchloſſener und rücſichtsloſer gegen Gefahr würden.


