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Hafen einlaufen würden, wo wir unſere Klage dann vor dem Admiral bringen könnten.
Der Walliſer ſtellte ihm das Gleiche vor, und gab ſich Mühe, zu beweiſen, daß es in der Pflicht und dem Intereſſe eines jeden Menſchen liege, ſich dem göttlichen Willen anheim zu geben, und als eine Schildwache anzuſehen, die vor ihrer Ablöſung unter keiner Bedingung ihren Poſten verlaſſen dürfe. Thompſon horchte aufmerkſam auf dieſe Worte; endlich aber brach er in eine Fluth von Thränen aus, ſchüttelte ſein Haupt, und verließ uns, ohne etwas hierauf zu erwiedern. Gegen eilf Uhr Nachts kam er wieder zu uns, mit düſterer Ruhe in ſeinen Mienen, und ließ uns wiſſen, er habe ſeitdem unbeſchreiblich ſich anſtrengen müſſen, zum Danke aber habe ihn der Doktor grob angefahren und beſchuldigt, er ſey unſer Mitverſchworner in unſern Anſchlägen auf ſein und des Capitäns Leben. Nachdem wir uns eine Zeitlang gegenſeitig er⸗ muntert und getröſtet hatten, erhob er ſich, drückte mir die Hand mit ungewöhnlicher Wärme, und rief:„Gott ſchenke euch Beiden ſeinen Segen!“ Hierauf ließ er uns erſtaunt über dieſe ſonder⸗ bare Weiſe ſeines Abſchieds zurück, der nicht verfehlte, auf uns
Beide tiefen Eindruck zu machen.
Als am darauf folgenden Morgen die Runde gemacht vndo vermißte man dieſen unglücklichen jungen Mann, und gab nach ſorgfältigem Nachſuchen der Vermuthung Raum, er möchte bei Nacht über Bord gegangen ſeyn, und dieß verhielt ſich in That ſo.


