Teil eines Werkes 
2. Band, Roderich Random : Roman : 2. Band (1840) The adventures of Roderick Random
Entstehung
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chen und Verwünſchungen, bis ich, nach gänzlicher Erſchöpfung meiner Lebensgeiſter, ruhig ward, und alle Empfindung von der auf mir liegenden Laſt verlor.

Das Gefecht währte bis Tagesanbruch, als Capitän Dakum, in der Ueberzeugung, daß er bei der Sache weder Ehre einlege, noch Etwas gewinne, vorgab, er habe ſich in der Flagge geirrt. Er rief daher dem Schiffe, welches die ganze Nacht hindurch den Kampf mit uns beſtanden hatte, mit dem Sprachrohre die Be⸗ theuerung zu, er habe ſie für Spanier gehalten, hieß darauf, als jetzt die Kanonen auf jeder Seite ſchwiegen, das große Boot herab⸗ zulaſſen, und ging an Bord des franzöſiſchen Commodore.

Unſer Verluſt betrug zehn Getödtete und achtzehn Verwundete, von denen der größte Theil ſpäter ſtarb. Als meine Mitgehülfen ihr Geſchäft im Verſchlage beendigt hatten, ſo kamen ſie voll freund⸗ licher Theilnahme zu mir. Morgan, der zuerſt hinaufſtieg, und mein Antlitz faſt ganz mit Hirnmaſſe und Blut bedeckt ſah, ſchloß daraus, ich gehöre nicht mehr dieſer Welt an, weßhalb er Thomp⸗ ſon mit großer Rührung zurief, er ſolle heraufkommen, und von ſeinem Freunde und Landsmann den letzten Abſchied nehmen, denn vieſer werde an einen beſſern Ort entrückt ſeyn, wo es weder Mackſhane's noch Hakum's mehr gäbe, um ihn zu verläumden und zu quälen.

Nein! ſagte er, und nahm mich bei der Hand,Du biſt nun in eine Heimath abgerufen worden, wo mehr Rückſicht auf

unglückliche Gentlemen genommen wird, und wo Du zuverſichtlich hoffen darfſt, Deine Feinde auf feurigem Schwefel brennen zu ſehen. Thompſon, erſchreckt durch dieſe Anrede, eilte an den Platz, wo ich lag, ſetzte ſich neben mich, und frug, mit Thrä⸗ nen in den Augen, was mir widerfahren ſey. Jetzt hatte ich meine Beſinnung ſo weit erhalten, daß ich im Stande war, ver⸗ nünftig mit meinen Freunden zu ſprechen, die ich, zu ihrer großen