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zu ſchicken. Jedoch ſie ſchlugen dieß Begehren durch die Antwort ab, wenn er Etwas von ihnen wolle, ſo möge er an Bord ihres Schiffes kommen; hierauf drohte er, ihnen eine volle Lage zu ge⸗ ben, was ſie zu erwidern verſprachen.
Beide Theile blieben bei ihrem Worte, und der Kampf be⸗ gann mit großer Wuth. Der Leſer kann ſich leicht vorſtellen, wie ich in dieſer verzweiflungsvollen Lage, mitten unter den Schrecken eines Seegefechtes, meine Zeit hinbrachte: denn jeden Augenblick war ich gewärtig, daß das feindliche Geſchütz mich in Stücken zerreiße oder zerſchmettere.
Ich ſuchte mich unter ſolchen Umſtänden ſo gut als möglich durch den Gedanken zu tröſten, daß ich um Richts weiter dem feindlichen Geſchütze ausgeſetzt ſey, als diejenigen, welche um mich herum auf ihren Poſten ſtänden. Allein als ich die Bemerkung machte, daß dieſe ohne Unterlaß den Feind beunruhigten, und ſich gegenſeitig durch Worte und Benehmen Muth einflößten, ſo wurde mir der große Unterſchied zwiſchen ihrer Lage und der meinigen ſogleich klar. Indeſſen verbarg ich meine Unruhe ſo ſehr als mög⸗ lich, bis dem in meiner Nähe ſtehenden Chef der Seetruppen der Kopf weggeſchoſſen ward, der vom Verdeck gerade mir in das Ge⸗ ſicht flog, ſo daß ich durch die Hirnmaſſe deſſelben kbeinahe er⸗ blindete.
Zetzt konnte ich nicht länger mehr mich halten, ſondern fing an, mit voller Anſtrengung meiner Lungen hinauszubrüllen, als ein Trommler auf mich zukam, und frug, ob ich verwundet ſeyz jedoch, ehe ich eine Antwort geben konnte, einen ſtarken Schuß in den Bauch erhielt, der ſeine Eingeweide herausriß, und ihn mi dem ganzen Gewichte ſeines Leibes auf meine Bruſt hin warft Dieſes Ereigniß benahm mir vollends alle Beſinnung; ich ver⸗ doppelte mein Hülferufen, das jedoch in dem Schlachtlärm unver⸗ nommen verhallte. Als ich dieß einſah, ſo verließ mich alle Ge⸗ duld, und ich wurde wahnſinnig. Meine Wuth ergoß ſich in Flü⸗


