Teil eines Werkes 
2. Band, Roderich Random : Roman : 2. Band (1840) The adventures of Roderick Random
Entstehung
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Die Lady, fagte ich hierauf,befindet ſich auf der Treppe, unbeſchädigt von mir, und wird nach ein paar Monaten vermuth⸗ lich Eure Sorgfalt um ſie belohnen. Hier rief ſie ihnen zu, ſie möchten den Elenden ziehen laſſen, und ſich nicht weiter um ihn vekümmern, welchem Verlangen ihr Vater ſich fügte, jedoch mit der Bemerkung, meine Rede ſey fort mysterieuse.

Da ich es unmöglich fand, meine Unſchuld zu beweifen, ſo verließ ich ſogleich das Haus, und begab mich zu dem Schulmeiſter, in der Abſicht, mich gegen ihn zu reinigen, und hinſichtlich meines weiteren Benehmens um ſeinen Rath zu bitten; allein zu meinem unausſprechlichen Kummer fagte man mir, er ſey auf das Land gegangen, und werde zwei oder drei Tage lang daſelbſt verweilen.

Ich entfernte mich aus ſeiner Wohnung, in der Abſicht, einen Bekannten, den ich in der Nachbarſchaft meines Herrn gewonnen hatte, um Rath anzugehen; doch meine Geſchichte war durch die

Geſchäftigkeit der Dienſtboten ruchbar geworden, und nicht ein ein⸗ ziger meiner Freunde wollte mir Gehör ſchenken. So war ich durch die Ungerechtigkeit der Menſchen in eine kläglichere Lage, als je, gekommen; denn obwohl ich früher arm geweſen war, ſo hatte damals doch mein guter Name noch keinen Makel, und meine Geſundheit war noch unangegriffen; allein nun war es um meinen guten Namen geſchehen, mein Geld war fort, meine Freunde ab⸗ trünnig, mein Körper angeſteckt durch eine Krankheit, welche ich in Folge einer Liebſchaft an mich bekommen hatte, und mein ge⸗ treuer Strap, welcher mir allein Mitleid und Beiſtand hätte weihen können, war, ich wußte nicht wo.

Der erſte Entſchluß, den ich in dieſer traurigen Lage zu faſſen vermochte, beſtand darin, daß ich meine Effekten in das Haus

der Perſon, bei der ich früher gewohnt hatte, zurückbrachte. Dort verweilte ich zwei Tage lang, in der Hoffnung, durch Vermittlung des Herrn Concordance, gegen den ich meinen Charakter recht⸗ ſertigen zu können glaubte, eine neue Stelle zu erhalten. Aber