Teil eines Werkes 
2. Band, Roderich Random : Roman : 2. Band (1840) The adventures of Roderick Random
Entstehung
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vahin zu bringen, mich auf Tod und Leben richten zu laſſen, und ſtellten ihm die Ungerechtigkeit vor, welche er am gemeinen Weſen, wovon er ein Glied ſey, beginge, wenn er einen Schurken ent⸗ ſchlüpfen laſſe, der leicht dahin gebracht werden könne, in der Welt noch größeres Unheil anzurichten, wenn er bedenke, wie leicht er jetzt davon gekommen ſey; allein ihre Beredtſamkeit machte auf meinen Herrn keinen Eindruck, der ſich mit den Worten zu mir wandte:Geh, Elender! geh' aus meinem Hauſe, ſchnell, ſchnell und bereue Deine mauvaises actions!

Bis dahin war ich noch in einer Art Betäubung befangen ge⸗ weſen, allein nun gewann mein Zorn die Oberhand, und ich fing ſo zu reden an:Herr! der Schein, ich geſtehe es verdammt mich, allein man täuſcht Euch eben ſo ſehr, als ich ſchändlich mißbraucht werde. Ich werde und hiebei deutete ich auf Gawky ein Opfer der Bosheit dieſes Schurken, der Mittel und Wege fand,

Eure Waaren hieher zu bringen, damit Ihre Enideckung meinen guten Namen untergraben und zu meinem Untergang mitwirken ſollte. Sein Haß gegen mich entſpringt aus dem Bewußtſeyn, daß er mir in meinem Vaterlande eine Unbill zufügte, wofür er auf ſeige Weiſe die Genugthuung als Gentleman verweigerte; überdieß weiß er, daß ich ſein feiges Benehmen in dieſer Stadt kenne, denn ich habe es früher ſelbſt erzählt. Es iſt ihm daher eine Pein, daß ein ſolcher Zeuge ſeines Undanks und ſeiner Feigheit auf der Erde lebt: aus dieſem Grunde erfann er in ſeiner hölliſchen Bosheit Mittel, mein Verderben herbeizuführen. Und, Madame! ſagte ich, mich an Miſtreß Gawky wendend,ich beſorge, Ihr feyd zu leicht in die Geſinnungen Eures Gatten eingegangen. Ich fand Euch oft feindlich gegen mich gefinnt, und kenne auch wohl den Grund hievon, halte es aber nicht für paſſend, mich hier weiter darüber quszuſprechen: doch ich möchte Euch um Euretwillen rathen, mich nicht auf's Aeußerſte zu treiben. Dieſe Anrede ſetzte ſie dergeſtalt in Wuth, daß ſie mit einem