Teil eines Werkes 
2. Band, Roderich Random : Roman : 2. Band (1840) The adventures of Roderick Random
Entstehung
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deſte von den Stürmen, welche gegen mich losbrechen ſollten, rend ich mich in ſelbſigefälliger Ruhe wiegte.

Bei aller äußern Gleichgültigkeit Gawky's gegen mich waren die Aufklärungen, welche ich über das vorhin berichtete Abenteuer gegeben hatte, verbunden mit meinen ihm zugeſchleuderten Vor⸗ würfen, ihm ſo tief in die Seele und hatten den Sa⸗ men der Feindſchaft ſo ſtark in ſein Herz geſtreut, daß er, wie es ſcheint, ſeiner Gattin den Unwillen gegen mich mittheilte. Dieſe ſchloß, mit ihrem Gatten in dem Wunſche übereinſtimmend, mich zu ſtürzen, der nicht nur ihre Liebe von ſich abgewieſen hatte, fondern auch in jedem Augenblicke einzelne Umſtände aus ihrem früheren Leben preisgeben konnte, die auf ihren Charakter ein ſchlechtes Licht werfen mußten, bereitwillig einen Bund mit ihm gegen mich, der, wenn er die beabſichtigte Wirkung gehabt haben würde, unfehlbar mir einen ſchimpflichen Tod zugezogen hätte.

Mein Principal hatte mehreremal bedeutende Quantitäten von Arzneiſtoffen vermißt, wovon ich keine Rechnung ablegen konnte, endlich alle Gevuld verloren, und mir rund aus vorgeworfen, ich habe ſie zu meinem eigenen Gebrauche veruntreut. Da ich ſeinem Verdachte nichts entgegenhalten konnte, als meine einfache Behaup⸗ tung des Gegentheils, ſo ſprach er eines Tags zu mir;Donner und Blitz! Euer Wort nicht, thun geben mich de satisfaction mich ſind nécessaire zu chercher nach meinen Arzneien, par⸗ donnezmoi il faut chercher mich verlange le clef Eures Koffers à cette heure.

Hierauf erhob er den Ton ſeiner Stimme, um ſeine Furcht zu verbergen, damit ich keinen Widerſtand leiſten ſollte, und fuhr fort:Oui foutre! ich befehle Euch, rendez le elef Eures Kof⸗ fers moi si, moi qui vous parle! Meine Wuth und mein Aerger über dieſe Anklage wurden ſo ſtark erregt, daß ich in Thränen ausbrach, was er für ein Zeichen meiner Schuld hielt. Hierauf zog ich meinen Schlüſſel aus der Taſche, und ſagte zu