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Zarigefühl die einzige Gelegenheit zu verſäumen, welche ſich mir jemals darbieten würde, um zu meinem Gelde wieder zu gelangen, ſo ging ich in eines Pfandleihers Laden, und verlangte vaſelbſt im Namen des Thomas Williams zwei Guineen gegen das Pfand.—
„Zwei Guineen!“ ſagte der Pfandverleiher, mit einem Blick auf den Hirſchfänger;„dieſes Stück iſt ſchon mehremal um dreißig Schillinge hier geweſen: da ich jedoch glaube, daß der Herr, welcher ſein Eigenthümer iſt, es wieder einlöſen werde, ſo ſoll er haben, was er verlangt,“ und bezahlte mir ſogleich das Geld aus, das ich in das Haus brachte, wo ich Jackſon verlaſſen hatte, und ihm, nachdem ich hatte wechſeln laſſen, 37 Schillinge hinzählte, den Reſt der fünfe für mich zurückbehaltend.
Nachdem er das Geld eine Zeitlang angeſehen, fagte er: „verdammt ſei es! es iſt eine Bagatelle— es hilft mich Nichts; ſo könnt Ihr denn eben ſowohl eine halbe Guinee, oder auch eine ganze, zu den fünf Schillingen, welche Ihr ſchon habt, nehmen.“ 5ch dankte ihm verbindlich, weigerte mich jedoch, mehr anzu⸗ nehmen, als mir gebühre, weil ich keine Ausſicht habe, es je wieder zu bezahlen. Nach dieſer Erklärung ſah er mich ſtarr an, und ſagte mir, ich ſei außerordentlich unhöflich, ſonſt würde ich nicht ſo ſprechen.
„Blut und Wunden!“ rief er,„ich habe eine ſehr ſchlechte Meinung von einem jungen Manne, der nicht Geld von ſeinem Freunde borgweiſe annehmen will, wenn er in Noth iſt: es ver⸗ räth eine knauſeriſche Seele. Kommt, kommt, Random, gebt
mir die fünf Schillinge zurück, und nehmt dieſe halbe Guinee, und
ſeid Ihr je im Stande, mich zu bezahlen, ſo bin ich überzeugt, Ihr werdet es thun; wo nicht, verdammt will ich ſein, wenn ich ſie wieder verlange!“
Als ich über meine jetzige Noth nachdachte, ließ ich mich überreden und kehrte, nachdem ich Herrn Jackſon meine Erkennt⸗ lichkeit bezeigt hatte, der ſich erbot, mich in das Theater zu


