Teil eines Werkes 
1. Band, Roderich Random : Roman : 1. Band (1839) The adventures of Roderick Random
Entstehung
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Brieſs einige Anleitung geben wolle. Er gab mir in breitem Schottiſch zur Antwort, er wolle mir die Abſchrift desjenigen Briefs zeigen, welchen er nach Anleitung eines Dritten, dem die Form bekannt geweſen ſei, für ſeinen eigenen Gebrauch verfaßt habe, wobei er ſogleich ihn aus der Taſche zog und mir zum Leſen gab, zugleich mir aber ſagte, daß ich ihn, wenn ich ihn ſchnell abfaſſe, noch vor Mittag an das Collegium einſchicken müffe, denn ſie ver⸗ richteten kein Geſchäft des Nachmittags. Hierauf begab ich mich in ein benachbartes Caffeehaus, wo ich den Brief ſchrieb, und ihn ſo⸗ gleich dem Aufwärter einhändigte, der mir ſagte, ich könne bis morgen um dieſelbe Zeit auf einen Ausweis für vie Prüfung mich gefaßt halten. Nachdem ich dieſe Arbeit verrichtet hatte, war meine Seele um ein gutes Stück ruhiger; und da mir der Fremde ſo viele Höflichkeit erwieſen, ſo wünſchte ich ſeine weitere Bekannt⸗ ſchaft zu machen, wobei ich jedoch völlig entſchloſſen war, mich von ihm nicht ſo wieder täuſchen zu laſſen, wie es mir von dem Stutzer geſchehen war. Er willigte ein, mit mir in der Garküche, welche ich gewöhnlich beſuchte, zu Mittag zu ſpeiſen, und führte mich auf dem Wege dahin in die Börſe, wo ich einigermaßen hoffte, Herrn Jackſon zu finden, denn dieß war der Name der Perſon, weiche ihrem Worte gegen mich untreu geworden. Ich ſuchte ihn dort vergebens, und theilte auf unſerem Wege nach dem andern Ende der Stadt meinem Gefährten ſein Benehmen gegen mich mit, worauf er mich wiſſen ließ, der Name des Stutzers Jackſon(ſo nannte man ihn auf der Admiralität) ſei ihm nicht unbekannt, obwohl er ihn nicht perſönlich kenne; er beſitze den Charakter eines gutmüthigen ſorgloſen Burſchen, der ſich kein Gewiſſen daraus mache, von Jedermann, der es geneigt ſei, Darleihen zu nehmen: ſeine meiſten Bekannten waren der Anſicht, daß er im Grunde ſeines Innern nicht verdorben ſei, doch ſein Leichtſinn ſei von der Art, daß er wahrſcheinlich niemals im Stande ſein werde, die Aufrichtigkeit ſeiner Abſichten an den Tag zu legen. Dieſe Nachricht machte