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Donnerſchlag. Ich machte ihn mit meiner traurigen Lage ſogleich bekannt, nachdem ich ihm für ſeine Belehrung und ſeinen Rath gedankt hatte. Er ſprach ſein Bedauren mit mir über dieſen Zu⸗ fall aus, hieß mich jedoch guten Muths ſeyn, denn er habe für mich freundſchaftliche Geſinnungen gefaßt, und wolle Alles ins Geleiſe bringen: er ſei zwar für den Augenblick ohne Geld, nehme aber beſtimmt morgen oder nächſter Tage eine bedeutende Geldſumme ein, wovon er mir ſoviel leihen wolle, um meine Auslagen zu decken.
Dieſe offene Erklärung gefiel mir ſo gut, daß ich meine Börſe herauszog, und ſie vor ſeinen Augen entleerte, mit der hinzuge⸗ fügten Bitte, er möge für ſeine Taſchenauslagen ſo viel, als ihm beliebe, herausnehmen, bis er ſein eigenes Geld erhielte. Unter ſtarkem Zureden vermochte ich ihn, fünf Schillinge zu nehmen, indem er mir ſagte, wenn er ſich die Mühe nehmen wolle, in die Citv zu gehen, ſo könne er ſo viel Geld haben, als er im Augen⸗ blick brauche; allein da er meine Bekanntſchaft gemacht habe, ſo wolle er ſeinen Gang bis Morgen verſchieben. Dann ſolle ich mit ihm gehen, und er wolle mir hierauf einen Weg angeben, wo ich für mich ſelbſt handelnd auftreten könne, ohne die ſklaviſche Abhängigkeit von jenem ſchurkiſchen Cringer, und weit weniger von dem lauſigen Schneider, an welchen er mich, wie er es an⸗ gehört habe, gewieſen.—
„Wie!“ rief ich aus:„iſt Herr Staytape ein Schneider?“— „Nichts Geringeres, das verſichere ich Euch,“ gab er zur Antwort, und, ich geſteh' es, paſſender, um Euch Dienſte zu leiſten, als das Mitglied des Parlaments; denn außerdem, daß er Euch mit po⸗ litiſchen Dingen und Schnurren unterhalten kann, gibt er Euch auch Credit für ſo viele und ſo reiche Kleider, als Ihr wollet.“ Ich ſagte ihm, Beides ſey mir gänzlich unbekannt, und ich ſey über Cringers Behandlung ſo erbittert, daß ich niemals wieder einen Fuß über ſeine Schwelle ſetzen würde. Nachdem unſere Unter⸗ haltung noch eine gute Weile gedauert hatte, trennten wir uns,


