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ſei die ganze Nacht hindurch bei einer kranken Perſon geweſen, und machte den Vorſchlag, wir ſollten eine Unterhaltung wählen, um ihn wach zu erhalten.
„Wollen wir nicht,“ fagte er,„zum Zeitvertreib Whiſt ſpie⸗ len? Doch laßt mich ſehen, das geht nicht, wir ſind nur zu drei, und ich verſtehe kein anderes Spiel— die Wahrheit iſt, ich ſpiele ſelten oder niemals, ausgenommen aus Gefälligkeit oder im gegen⸗ wärtigen Falle, wenn ich nämlich in Gefahr bin, einzuſchlafen.“
Ungeachtet ich zum Spiele nicht ſehr aufgelegt war, ſo war ich doch nicht abgeneigt, ein oder zwei Stunden lang mit einem Freunde Karten zu ſpielen; und va ich wußte, daß Strap von der Sache eben ſo viel, als ich, verſtand, ſo ſagte ich ohne Bedenken: „ich wünſche, wir fänden eine vierte Hand.“ In dieſer Verlegen⸗ beit richtete die Perſon, welche wir bei unſerm Eintritt in das Haus antrafen, als ſie unſer Geſpräch mit anhörte, an uns, in⸗ dem ſie ſehr gravitätiſch die Pfeife aus dem Munde nahm, folgende Anrede:„Ihr Herren! meine Pfeife iſt aus, wie ihr ſehet(er ſchüttelte die Aſche ins Feuer) und ehe ihr einer kleinen Unter⸗ haltung entſagen müßt, mache ich mir nichts daraus, ob ich für eine Kleinigkeit mit euch Hand an's Spiel lege, allein bedenket, daß ich um Bedeutendes nie in ein Spiel mich einlaſſe!“
Wir nahmen ſein Erbieten freudig an, und nachdem wir die Looſe wegen der Parthien gezogen, entſchied ſich's für mich und ihn gegen unſern Freund und Strap, das Spiel zu drei Pence. Das Glück begünſtigte uns ſo, vaß ich binnen kurzer Zeit eine halbe Krone einſtecken konnte; als der Herr, dem wir auf der Straße begegnet waren, unter der Bemerkung, er habe heute kein Glück, den Vorſchlag machte, das Spiel aufzugeben oder die Parthien anders zu vertheilen.
Jetzt war ich ſchon durch meinen glücklichen Erfolg und die Hoffnung auf reichern Gewinn entflammt, denn ich bemerkte, daß die zwei Fremdlinge nur gleichgültig fortſpielten; ich ſtimmte deß⸗


