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halb vafür, ihm Revanche zu geben. Wir zogen wieder Looſe, und jetzt kamen Strap und ich zu unſerer gegenſeitigen Zufriedenheit als Spielgefährten zuſammen. Mein gutes Glück begleitete mich noch immer, und in weniger als einer Stunde hatten wir dreißig Schillinge ihres Geldes in der Taſche; denn je mehr ſie Verluſt hatten, deſto kühner wurden ſie, und verdoppelten jedesmal die Einſätze. Zuletzt fieng die unbeſtändige Göttin an, uns den Rücken zu kehren, und wir hatten bald unſern ganzen Gewinnſt verloren, und noch vierzig Schillinge von unſerem eigenen Gelde obendrein. Dieſer Verluſt ſchmerzte mich ausnehmend, und äußerte eine ſicht⸗ bare Wirkung auf die Muskeln von Strap's Geſicht, das allmählig länger wurde. Als jedoch unſer Gegner unſere Lage bemerkte, ſo geſtattete er uns gütig, unſern Verluſt wieder zu erſetzen und durch neue Gewinnſte uns Troſt zu verſchaffen.
In dieſem Augenblick machte mein Gefährte die kluge Bemer⸗ kung, es ſei Zeit, fortzugehen, worauf die Perſon, welche ſich uns im Hanſe angeſchloſſen hatte, die Karten zu verfluchen begann und hinmurmelte, wir verdankten nur dem Glücke unſern Gewinn, und keineswegs unſerer Geſchicklichkeit im Spiele.
Dieſe Bemerkung erbitterte mich ſo, daß ich ihn auf ein Piquetſpiel um eine Krone herausforderte, und mit Mühe ihn da⸗ hin brachte, die Einladung anzunehmen. Dieſer Kampf endete in weniger als einer Stunde, zu meiner unausſprechlichen Betrübniß, da ich jeden Schilling meines Geldes verlor, während Strap ſich durchaus weigerte, mich nur mit einem Sirpence zu unterſtützen. Der Herr, auf deſſen Aufforderung wir hereingekommen waren, be⸗ merkte an meinen verzweiflungsvollen Blicken die Lage meines Herzens, das vor Kummer und Rachegefühl faſt zerſprang, als der Andere aufſtand und mit meinem Gelde ſich wegbegab, und
ſieng folgendermaßen zu reden an:
„Euer Unglück geht mir wahrhaft zu Herzen, und gern möchte ich es erſetzen, ſtände es in meiner Macht. Allein was konnte ums


