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Geräthe, das zu dem Zimmer gehörte, hinausſchaffen und uns des Bettes anſtatt der Stühle bedienen mußten.
Gegen die Mittagszeit frug uns unſer Wirth, wie wir es mit der Koſt halten wollten. Wir gaben ihm die Ant⸗ wort, in dem Stücke wollten wir ſeinem Rathe folgen. „Nun gut,“ ſprach er,„für Leute eures Standes gibt es zwei Wege, in der Stadt zu eſſen; der eine anſtändiger und koſt⸗ ſpieliger als der andere: der erſte beſteht darin, daß ihr in einem, nur von wohlerzogenen Leuten beſuchten, Gaſthauſe zu Mittag ſpeiſet; der andere aber, welchen man das Untertauchen heißt, wird von ſolchen eingeſchlagen, welche genöthigt oder geneigt ſind, frugal zu leben.“ Ich gab ihm zu verſtehen, daß, vorausgeſetzt der letztere Ausweg ſei kein entehrender, er mit unſerer Lage weit beſſer harmoniren würde, als der erſtere.„Entehrend!“ rief er aus,„Gott bewahre! es gibt viele anſtändige Leute, reiche Leute, jal und gebildete Leute, welche täglich untertauchen. Ich ſah manchen artigen Herrn mit einer verbrämten Weſte auf dieſe Weiſe ganz erträglich um drei Pence und einen halben Penny zu MWittag ſpeiſen und ſpäter in das Caffeehaus ſich begeben, wo er neben dem beſten Lord im Lande ſich zeigen konnte: doch ihr ſollt ſelbſt Zeugen davon ſein: ich will heute mit euch gehen und euch einführen.“
Demgemäß führte er uns in eine gewiſſe Gaſſe, wo er an⸗ hielt und uns hieß, ihn zu beobachten und zu thun, wie er auch thue, worauf er ein Paar Schritte vorwärts ging, in einen Keller hinabhuſchte und im Augenblicke verſchwand. Ich folgte ſeinem Beiſpiele und befand mich, nachdem ich glücklich hinabgekommen, mitten in einer Garküche, wo ich unter den Dämpfen von geſotte⸗ nem Rindfleiſch faſt erſtickte und mich von einer Geſellſchaft von Lohnkutſchern, Sänftenträgern, Kärrnern und etlichen herrenloſen oder mit Koſtgeld angeſtellten Bedienten umringt ſah, welche Lenden⸗ ſtücke, Kutteln, Kuhferſe oder Bratwürſte an abgeſonderten Tiſchen,


