Teil eines Werkes 
1. Band, Roderich Random : Roman : 1. Band (1839) The adventures of Roderick Random
Entstehung
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ſteckte mich in einem heftigen Anfall von Furcht unter die Bett⸗ tücher. Dieſe ſchreckliche Erſcheinung ſprang auf das Bett, hüpfte, nachdem ſie uns mehre derbe Schläge mit ihrem Schnabel durch die Uebertücher hindurch gegeben hatte, hinweg und verſchwand hierauf. Strap und ich empfahlen uns dem Schutze des Himmels mit gro⸗ ßer Andacht, und wagten erſt, als wir keinen Lärm mehr hör⸗ ten, hervorzuſchlüpfen und wiever aufzuathmen. Doch wir waren noch nicht lange von dieſem Phantome befreit, als ein zweites erſchien, das uns beinahe unſerer Sinne beraubt hätte. Wir ſahen einen alten Mann in das Zimmer treten, mit einem langen weißen Barte, der bis auf den Bauch herabreichte. Es lag in ſeinen Augen und ſeiner Miene etwas beſonders Wildes, was nicht nach dieſer Welt ſchmeckte. Sein Anzug beſtand aus einem Rocke von braunem Stoffe, der hinlen und an den Handgelenken zugeknöpft war, mit einer altmodiſchen Nachtmütze von demſelben Stoffe auf ſeinem Haupt. Ich war ſo entſetzt, daß ich nicht Kraft genug beſaß, meine Augen von ſolch einem geiſterhaften Gegenſtande wegzu⸗ wenden, ſondern ohne Bewegung da lag und ihn gerade auf mich zukommen ſah: als er das Bett erreicht hatte, rang er die Hände und rief mit einer Stimme, welche keinem menſchlichen Weſen anzuge⸗ hören ſchien:„wo iſt Ralph?“ Ich erwiederte Nichts; hierauf wiederholte er in noch übernatürlicherem Accente:„wo iſt Ralpho?“ Kaum hatte er dieſe Worte ausgeſprochen, ſo hörte er in einiger Entfernung den Schellenklang. Nachdem die Erſcheinung auf dieſen gelauſcht, ſo trippelte ſie hinweg, und ließ mich, faſt verſteinert von Furcht, zurück. Es dauerte eine gute Weile, bis ich mich ſo weit ſammeln konnte, um ein Wort hervorzubringen, und als ich mich endlich zu Strap hinwandte, traf ich ihn in einem Fieberan⸗ fall, der jevoch nicht lange währte. Als er wieder zu ſich kam, frug ich ihn um ſeine Meinung über das Ereigniß, worauf er mich verſicherte, die erſte Erſcheinung müſſe gewiß die Seele einer verdammten Perſon ſein, denn das ſei aus den Ketten an ihren