Teil eines Werkes 
1. Band, Roderich Random : Roman : 1. Band (1839) The adventures of Roderick Random
Entstehung
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Füßen abzunehmen; ſeine Furcht hatte nämlich das Geſchöpf zu der Größe eines Pferds anwachſen laſſen, und den Ton kleiner Mohrenſchellen in das Geklirre ſchwerer Ketten verwandelt. Was den alten Mann anbelangt, ſo hielt er ihn für den Geiſt eines in grauer Vorzeit an dieſer Stelle Gemordeten, der die Macht be⸗ kommen habe, den Mörder in der Geſtalt eines Raben zu quälen, und dieſer Ralpho ſei der Name des genannten Mörders.

ungeachtet ich dieſer Auslegung wenig Glauben ſchenkte, ſo war ich doch zu ſehr aufgeregt, um etwas Schlummer genießen zu können und in allen meinen ſpäteren Abenteuern verbrachte ich nie eine Nacht ſo ſchlecht.

Morgens theilte Strap die ganze Geſchichte Joey'n mit, der⸗ nach einem unmäßigen Gelächter, die Sache dadurch erklärte, daß er ihm mittheilte, der alte Mann ſei des Wirths Vater, der, ſeit einigen Jahren geiſteskrank, ſich mit einem zahmen Raben

unterhalte, welcher, wie es ſcheine, aus ſeinem Zimmer Nachts

entſprungen ſei und ihn veranlaßt habe, ihm in unſer Zimmer zu folgen, wo er unter dem Namen Ralpho ſich nach ihm erkundigt habe. Nichts Merkwürdiges ſtieß uns während des übrigen Theils unſerer Reiſe auf, die ſechs oder ſieben Tage länger währte; zu⸗ letzt betraten wir die große Stadt und logirten die ganze Nacht in dem Wirthshauſe, wo der Frachtwagen anhielt.

Am nächſten Morgen gingen die Paſſagiere, jeder ſeinen eige⸗ nen Weg, während mein Grefährte und ich uns fortbegaben, um nach dem Parlamentsmitgliede zu fragen, an welches ich einen Empfehlungsbrief von Herrn Crab bekommen hatte. Sobald wir im Gaſthauſe unſere Zeche bezahlt hatten, nahm Strap unſer Gepäck,

und marſchirte hinter mir mit dem Schnappſack auf dem Rücken,

wie gewöhnlich, ſo daß wir äußerſt wunderlich ausſahen. Ich hatte mich auf's Beſte herausgeputzt, nämlich angezogen ein ſauberes gefälteltes Hemd nebſt meinen beſten leinenen Strümpfen: mein