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1. Band, Roderich Random : Roman : 1. Band (1839) The adventures of Roderick Random
Entstehung
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Dreizehntes Kapitel.

Strap und ich werden durch eine Erſcheinung in Schrecken geſetzt; Strap's Vermuthung; das Geheimniß wird durch Joey aufgehelltz⸗wir langen in London anz Beſchreibung unſeres Anzugs und Auftritts daſelbſt; man be⸗ ſchimpft uns auf der Straße; ein Abenteuer in einem Bierhaus; ein uͤber⸗ muͤthiger Bedienter treibt mit uns ſein Spiel; ein Tabackshaͤndler ver⸗ hilft uns zu unſerm Recht; wir miethen eine Wohnung; ſteigen in einen Garkeller zum Mittageſſen hinab; ein Ereigniß wie gewohnlich.

Wir langten in dem Wirthshauſe an, ſpeisten zu Nacht, und gingen zu Bette; doch da Strap's Unwohlſein fortdauerte, ſo ſah er ſich genöthigt, mitten in der Nacht aufzuſtehen⸗ und das Licht, welches er zu vieſem Zwecke hatte brennen laſſen, in die Hand nehmend, ſtieg er die Dreppe hinab in das heimliche Ge⸗

mach, von wo er bald wieder in großer Eile zurückkam, mit auf⸗

wärts ſtehendem Haare und einem Blicke, welcher Schauer und Entſetzen verrieth. Ohne ein Wort zu ſprechen, ſetzte er das Licht nieder und ſchlüpfte in vas Bett hinter mich, wo er ſich hinlegte und heftig zitterte. Als ich frug, was es denn gäbe, ſo erwie⸗ verte er mit gebrochener Stimme:„Gott erbarme ſich unſer; ich habe ven Teufel geſehen!“ Ungeachtet meine Vorurtheile nicht ſo ſtark waren, wie die ſeinigen, ſo erſchreckte ich doch nicht wenig über dieſen Ausruf, und noch weit mehr, als ich den Klang von Schel⸗ len unſerem Zimmer ſich nähern hörte, und meinen Bettgenoſſen ſich an mich anklammern fühlte, indem er die Worte ausſtieß: „Chriſtus erbarme ſich unſer, da kommt er!“ In dieſem Augen⸗ blicke betrat ein übermächtig großer Rabe mit Schellen an den FZüßen unſer Zimmer und ging gerade auf unſer Bett zu. Da man in unſerem Lande dieſes Thier für ein gewöhnliches Werkzeug des Teufels und der Hexen hält, um ihre Streiche in der Hölle

zu ſpielen, ſo glaubte ich in der That, wir ſeien behert und ver⸗