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Weazel,„mit welcher Ihr um Chriſti willen Miltleid haben möchtet.“—„Seid Ihr ein Mädchen oder ein Weib?“ ſagte er hierauf.„Zn meinem Kummer ein Weib,“ erwiederte ſie.„Wer oder wo iſt Euer Gemahl?“ fuhr er fort.„Mein Gemahl,“ er⸗ wiederte Miſtreß Weazel,„iſt ein Offizier in der Armee, und wurde im letzten Wirthshaus, wo wir zu Mittag ſpeisten, krank zurückgelaſſen.“—„Ihr müßt im Irrthume ſein, Madame!“ ſagte er,„denn ich ſah ihn dieſen Nachmittag den Wagen beſtei⸗ gen. Doch bitte, was riecht ſo? Gewiß hat ſich Euer Schooßhund unartig aufgeführt: laßt mich das garſtige Vieh wegnehmen, ich will ihm beſſere Gewohnheiten beibringen.“ Hierauf ergriff er eines von Weazel's Beinen, und zog ihn unter ſeines Weibs Unterröcken hervor, wo er ſich verſteckt hatte. ls der arme, zitternde Kapitän in ſeiner unrühmlichen Lage entdeckt war, ſo rieb er ſeine Augen, ſtellte ſich, als ob er aus dem Schlafe erwache, und rief:„was giebt's? was giebt's?“—„Nicht viel,“ erwiederte der Reiter, „ich wollte mich nur nach Eurer Geſundheit erkundigen, und hiemit Gott beſohlen, tapferſter Kapitän!“ Mit dieſen Worten gab er ſeinem Pferde die Sporen, und verſchwand im Augenblicke aus dem Geſichte. Es dauerte lange, bevor Weazel ſich ſammeln konnte, doch nahm er in die Länge wieder den herausfordernden Blick an und ſagte:„verdammt ſei der Burſche! warum ritt er hinweg, ehe ich Zeit hatte, zu fragen, wie ſein gnädiger Herr und ſeine gnädige Frau ſich befinden? Erinnerſt Du Dich nicht Tom's, meine Theure?“ wandle er ſich zu ſeiner Gattin.„Ja!“ gab ſie zur Antwort, „ich glaube mich des Burſchen ein wenig zu entſinnen, doch Du weißt, ich verkehre ſelten mit Leuten ſeines Standes.“„Ei, ei!“ rief Joey,„kennt Ihr den jungen Mann, Kapitän?“„Ihn kennen?“ ſagte Weazel⸗„oftmals hat er ein Glas Burgunder für mich an meines gnädigen Herrn Trippet's Tafel eingeſchenkt.“— „Und wie heißt er wohl, Kapitän?“ fragte Joey.—„Wie er


