Teil eines Werkes 
1. Band, Roderich Random : Roman : 1. Band (1839) The adventures of Roderick Random
Entstehung
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durch ſanfte Mittel zu gewinnen. Jrey, ſei ſo gut, gehe zum Friedensrichter, und ſag' ihm, hier ſei eine kranke Perſon, welche ihn in einer wichtigen Angelegenheit ſprechen wolle.“ Bei dem Namen„Friedensrichter“ zitterte Jſaak, und frug mit der Bitte an Ivey, zu bleiben, bebend:„wie viel ſie wolle?“ Sie ſagte ihm, daß ſie, weil er ſeinen abſcheulichen Vorſatz nicht ausgeführt habe, mit Wenigem zufrieden ſei, und trotz des unerſetzlichen Verluſts ihrer Geſundheit wolle ſie ihn doch mit hundert Guineen ſich loskaufen laſſen.“„Hundert Guineen,“ rief er wüthend,„hundert tauſend Teufel auf Deinen Kopf! Woher ſoll ein armer, alter, geſchla⸗ gener Mann, wie ich, hundert Guineen nehmen? Hätte ich ſo viel Geld, glaubt Ihr, man fände mich in dieſer Jahreszeit rei⸗ ſend in einem Frachtwagen?“—„Kommt, kommt,“ erwiederte Zenny,„keine Eurer elenden Ausflüchte hier! Glaubt Ihr, daß ich Iſaak Rapine, den Geldmäkler, aus der Minoritenſtraße nicht kenne? Ach! Du alter Schuft! manches Pfand erhielteſt Du von mir und meinen Bekannten, das in Deinen Klauen blieb.“ Als Iſaak fand, es ſei vergebens, ſich länger zu verſtellen, ſo bot er zwanzig Schillinge für ſeine Loslaſſung an, was ſie durchaus ver⸗ weigerte, wenn es nicht fünfzig Pfunde ſeien. Zuletzt jedoch ward ſie auf fünfe herabgebracht, welche er mit großem Widerſtreben lieber bezahlte, ehe er ſich wegen Nothzucht gerichtlich verfolgen ließ. Nach dieſem Verzleiche begab ſich die Patientin in den Wagen, und wir fuhren in der ſchönſten Eintracht ab; Strap be⸗ ſtieg Joey's Pferd, und der Fuhrmann ſelbſt zog es vor zu Fuße zu gehen. Den Morgen und Vormittag verkürzte uns Kapitän Weazel durch die Erzählung ſeiner Tapferkeit, indem er uns ſagte, er habe einmal einen Soldaten, der ſeinen Scherz mit ihm ge⸗ trieben, niedergeſchlagen; ein anderesmal einen Kellner bei der Naſe gezwickt, weil derſelbe ſich darüber aufgehalten, daß er mit einer Gabel ſich die Zähne reinigte; und weiter habe er einen Käſekrämer gefordert, der die Anmaßung ſo weit getrieben, ſein