Teil eines Werkes 
1. Band, Roderich Random : Roman : 1. Band (1839) The adventures of Roderick Random
Entstehung
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ſchiffs kommen, wo Sie ſccherlich vieles lernen und tüchtig ihren Beutel mit Priſen⸗Gelder füllen können.

Ich ergriff dieſe, von mir ſehnlichſt berbeigewünſchte, Gelegen⸗ heit mit beiden Händen, und gab ihm die Verſicherung, gern würde ich ſeinem Rathe folgen, ſtünde es nur in meiner Macht. Doch es ſei für mich eine Unmöglichkeit, eine Gelegenheit der Art zu benützen, da ich keinen Freund habe, um mir einiges Geld zur Beſtreitung meiner Bedürfniſſe und der Koſten einer Fahrt nach London zu verſchaffen. Er erwiederte mir, Weniges reiche hin, und, was die Ausgaben für meine Reiſe nach London betreffe, ſo wolle er mir ſo viel Geld leihen, um nicht nur dieſen Zweck zu erreichen, ſondern auch mich erträglich in London zu erhalten, bis ich ein Patent für meine Anſtellung an Bord eines Schiffs erhalte.

Ich ſagte ihm tauſend Dank für ſein verbindliches Anerbieten, obgleich ich mir ſeines Grundes wohl bewußt war, der in nichts Anderem beſtand, als in der Abſicht, den Baſtard nach meiner Abreiſe mir zur Laſt zu legen. Demgemäß machte ich mich in der nächſten Woche nach London auf den Weg. Mein ganzes Ver⸗ mögen beſtand aus Einem Anzug, einem halben Duzend gefältelter Hemden, eben ſo viel glatten, zwei Paaren baumwollener und einem gleichen Paare leinener Strümpfe; einem Inſtrumenten⸗ futteral, einer kleinen Ausgabe des Horaz, Wiſemann's Wund⸗ arzneikunde, und zehn Guineen in der Caſſe, wofür Crab eine Verſchreibung zu fünf Prozent Intereſſe von mir erhielt. Zugleich gab er mir einen Brief an das Parlamentsglied unſerer Stadt mit, wobei er bemerkte, daſſelbe würde wirkſam für mich auf⸗

treten.„

Smollet's Romane. I. 4