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vorſtellte, wie thöricht es ſei, die Laſt vor meiner Thüre nieder⸗ zulegen, wenn ſie zu ihrem größeren Vortheile Herrn Crab damit beſchenke. Sie gab meinem Rathe Gehör, und benachrichtigte am nächſten Tage denſelben von dem angeblichen Reſultate ihrer gegen⸗ ſeitigen Anſtrengungen. Er war weit entfernt, über dieſen Beweis ſeiner Kraftäußerung ſehr freudig zu ſein, da er voraus ſah, die Sache könne ſehr unangenehme Folgen nach ſich ziehen; nicht weil er häusliches Murren und Vorwürfe von Seiten ſeiner Frau be⸗ ſorgte, denn er hielt ſie in vollkommener Abhängigkeit von ſich; ſondern weil er wohl wußte, es würde ſeinem Rivalen Potion Veranlaſſung zur Beſchimpfung und Untergrabung ſeines guten Rufs geben, da in den Augen der Bewohner des Theils der Inſel, wo er lebte, kein Vorwurf von nachtheiligern Folgen war, als der der Unkeuſchheit. Er faßte deßhalb einen ſeiner würdigen Ent⸗ ſchluß, der darin beſtand, dem Mädchen den Glauben beizubringen, ſie ſei nicht ſchwanger, ſondern leide an einem, bei jungen Weibern häufig vorkommenden, Uebel, das er leicht entfernen könne; nach dieſem angenommenen Plane verſchrieb er Arznei, welche unfehl⸗ bar einen Abortus herbeiführen mußten: doch hierin täuſchte er ſich. Denn das Mädchen, welches ich mit ſeiner Abſicht bekannt gemacht hatte, und das zugleich ihrer eigenen Lage wohl bewußt war, weigerte ſich durchaus, ſeinen Anweiſungen Folge zu leiſten, und drohte ihm, ihre Lage öffentlich zu machen, wenn er nicht ſogleich ihr die für dieſen wichtigen Fall, der in einigen Monaten ein⸗ treten werde, nöthigen Gelder verabreiche. Ich durfte nicht lange auf das Ergebniß ſeiner Berathung warten, denn er redete mich eines Tags ſo an:„es befremdet mich, daß ein junger Mann, wie Sie, keine Luſt hat, ſein Glück in der Welt zu verſuchen. Noch jünger als Sie briet ich ſchon an Guinea's Küſte. Gott ver⸗
damm' mich! was hält Sie ab, aus dem Kriege, welcher auf dem
Punkte ſteht, gegen Spanien erklärt zu werden, Nutzen zu ziehen? Leicht können Sie als Schiffsarztgehülfe an Bord eines Kriegs⸗


