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nämlich die Beobachtung, daß er, war er in heiterer Stimmung,
ein ſolcher Filz damit war, daß, wenn ſeine Gattin oder Diener das geringſte Zeichen von Theilnahme blicken ließen, ſein Aerger und ſeine Wuth dergeſtalt entbrannten, daß ihre Wirkungen felten ausblieben; und war einmal ſein Zorn erregt, ſo erbitterten ihn Unterwürfigkeit und Sanftmuth noch mehr, und Vernunft, wie Menſchlichkeit, verließen ihn. Ich befolgte deßhalb ein entgegenge⸗ ſetztes Syſtem, und erwiederte ihm einſt, als er mich mit den Benen⸗ nungen eines unwiſſenden Hundes und faulen Lumpenkerls beehrte, kühn, ich ſei weder unwiſſend noch faul, da ich mein Geſchäft ſo gut als er es ije thun könne, verſtehe und ausübe; auch ſei es eine Ungerechtigkeit von ihm, mich einen Lumpenkerl zu nennen, denn ich trage einen ganzen Rock an meinem Leib, und ſtamme aus einer beſſern Familie, als irgend eine, mit der er in Ver⸗ bindung zu ſtehen ſich rühme.
Er gab Zeichen großen Erſtaunens bei dieſer Zuverſicht meiner⸗ ſeits, und ſchwang ſein Rohr über meinem Haupte, indem er mich die ganze Zeit über mit wahrhaft teufliſchen Blicken fixirte. Un⸗ geachtet ich bei ſeinen drohenden Blicken und Bewegungen mächtig erſchrack, ſo hatte ich doch Geiſtesgegenwart genug, um einzu⸗ ſehen, daß ich ſchon zu weit gegangen ſei, um Rückſchritte machen zu können, und daß dieſer kritiſche Augenblick über mein künftiges Schickſal in ſeinem Dienſte entſcheiden müſſe; ich raffte deßhald eine Mörſerkeule auf, und ſchwur, wenn er es wage, mir ohne hinreichenden Grund einen Streich zu geben, ſo würde ich pro⸗ bieren, ob ſeine Hirnſchale oder meine Waffe härter ſei.
Er verharrte eine Zeitlang im Stillſchweigen, und brach endlich in folgende Ausrufungen aus:„Ein ſchönes Beneh⸗ men eines Dieners gegen ſeinen Herrn— ſehr ſchön!— Ver⸗ dammt!— Iſt ſchon gut, Ihr ſollt dafür büßen, Ihr Hund! ja! das ſollt Ihr; ich werde Euer Geſchäft verrichten— ja, ja, lehren will ich Euch, Eure Hand gegen mich aufzuheben!“ Mit


