Teil eines Werkes 
1. Band, Roderich Random : Roman : 1. Band (1839) The adventures of Roderick Random
Entstehung
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und ſchwur, daß dieß ſeine ganze Baarſchaft bis zum nächſten Quatember ausmache, da er den größten Theil des ihm ausge⸗

ſetzten Geldes die Nacht zuvor beim Billard verloren habe. Unge⸗

achtet der möglichen Wahrheit ſeiner Behauptung ärgerte mich doch ſeine Gleichgültigkeit außerordentlich; denn nie ſprach er ein Mitgefühl mit meinem Unfall oder den Wunſch aus, meiner un⸗ glücklichen Lage aufzuhelfen Demgemäß verließ ich ihn, ohne ein Wort zu ſprechen; allein als ich nachher in Erfahrung brachte, daß er derjenige ſei, welcher früher mich der Bosheit meiner Cvufinen verrathen hatte, denen er wahrſcheinlich auch meine un⸗ glückliche Lage berichtete, was ihnen genug Veranlaſſung zum Triumphe und ausgelaſſener Freude gab, ſo beſchloß ich, ihn zu ſrrenger Rechenſchaft zu ziehen⸗ In dieſer Abſicht entlehnte ich einen Degen, und ſchrieb eine Ausforderung⸗ ihm darin Zeit und Ort der Zuſammenkunft beſtimmend, um Gelegenheit zu bekommen⸗ ſeine Treuloſigkeit mit ſeinem Blute zu beſtrafen. Er nahm die Ausforderung an, und ich begab mich auf den Kampfplatz⸗

nicht ohne großen Widerwillen gegen das Duell in mir zu ver⸗

ſpüren, der häufig durch Ausbruch kalten Schweißes unterwegs ſich äußerte; doch mein Rachedurſt) die Schande des Zurücktretens und die Hoffnung auf Sieg verſcheuchten dieſe unmännlichen

Symptome von Furcht; und ich erſchien guten Muths auf dem

Platze; dort wartete ich eine Stunde über die feſtgeſetzte Zeit, und freute mich nicht wenig, zu finden, daß er nicht den Muth habe, mit mir ſich zu meſſen, weil ich vadurch Gelegenheit erhalten würde, ſeine Feigheit an den Pranger zu ſtellen, meinen eigenen Muth zu zeigen und ihm eine derbe Lektion zu geben, wo ich ihn auch finden würde, ohne alle Beſorgniß vor den Folgen. Gehoben durch dieſe Betrachtungen, welche alle Gevanken an meine klägliche Lage gänzlich verſcheuchten, gieng ich gerade aus in Gawly's Wohnung, wo ich ſeine eilige Entfernung erfuhr, in⸗ dem er kaum nach Verfluß einer Stunde ſeit dem Empfang meines