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erbhalten hatte, ſagte er zu mir, er beklage mein Mißgeſchick, und wünſche zu wiſſen, was zwiſchen meinem Wirthe, Mr. Potion⸗ und mir vorgefallen ſei. Hierauf erzählte ich ihm den ganzen Hergang der Sache, und als ich die Antwort wiederholte, die ich demſelben auf ſein ungroßmüthiges Anſinnen an mich, ſein Haus zu räumen, gegeben hatte, ſo heuchelte dieſer vorgebliche Freund das größte Erſtaunen darüber, und rief aus:„Konntet Ihr den Mann, der Euch bis dahin ſo gütig behandelt hatte ſo unver⸗ antwortlich abfertigen?
Meine Ueberraſchung bei dieſer ſeiner Rede war nicht im Ge⸗ ringſten ein Werk der Verſtellung, wie ſehr dieß auch bei ihm der Fall ſeyn mochte, und ich gab ihm mit einiger Wärme zu ver⸗ ſtehen, daß ich es nicht begreife, wie er, ſo ohne allen Grund, der Sache eines Schurken, welchen man aus jeder menſch⸗ lichen Geſellſchaft ausſtoßen ſollte, das Wort führen könne. Dieſe Hitze meinerſeits gab ihm den gewünſchten Vortheil über mich, und unſere Unterredung endigte nach vielem Hin⸗ und Serſtreiten vamit, daß er ſeinerſeits das Verlangen ausſprach, mich niemals wieder bei ihm ſehen zu laſſen. Dieſem Wunſche kam ich meiner⸗ ſeits dadurch entgegen, daß ich ihn verſicherte, hätte ich früher ſeine Grundſätze ſo gekannt, wie ich jetzt ſie beſchaffen gefunden habe, ſo würde er niemals die Gelegenheit bekommen haben, gegen mich ein ähnliches Verlangen zu äuſſern. Hierauf ſchieden wir.
Auf dem Heimwege begegnete ich meinem Freunde, Sauire Gawly, welchen ſein Vater vor einiger Zeit in die Stadt geſchickt hatte, um ſich im Schreiben, Tanzen, Fechten und andern Mode⸗ Vollkommenheiten gründlich auszubilden. Da ich mit ihm ſeit ſeiner Ankunft auf dem alten vertrauten Fuße ſtand, ſo trug ich kein Bedenken, ihn von meiner bedrängten Lage zu unterrichten, und um eine kleine Geldunterſtützung zur Beſtreitung meiner gegen⸗ wärtigen Ausgaben zu bitten; worauf er eine Handvoll Halbpence mit einem oder zwei Schillingen darunter, aus der Taſche zog,


