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durch ſeine Güte ein ganz hübſches Ausſehen gewonnen hatte) nach meines Großvaters Haus auf, wo wir von Jowler und Cäſar begrüßt wurden, welche ihr junger Gebieter, mein Vetter, bei unſerer Annäherung losgelaſſen hatte. Wohl bekannt mit der eingefleiſchten Wuth dieſer Beſtien, war ich im Begriffe, Ferſengeld zu geben, als mein Onkel mich bei der Hand ergriff, ſeinen Prügel mit der andern ſchwang, und mit einem Hiebe Cäſarn zappelnd zu Boden ſchlug; doch da er zugleich im Rücken ſich von Jowler an⸗ gegriffen ſah und fürchtete, Cäſar möchte wieder aufſtehen, ſo zog er ſeinen Hirſchfänger, ſchwenkte ihn im Kreiſe herum, und trennte durch einen glücklichen Hieb Jowlers Kopf vom Rumpfe. Um die⸗ ſelbe Zeit waren der junge Fuchsjäger und drei Diener, mit Heu⸗ gabeln und Dreſchflegeln bewaffnet, zum Beiſtand der Hunde her⸗ beigekommen, welche ſie leblos auf dem Boden fanden; und mein Vetter war über den Tod ſeiner Lieblinge ſo erbittert, daß er ſeinen Begleitern vorzurücken und Rache an ihrem Mörder zu nehmen befahl, den er zugleich mit allen erdenklichen Flüchen und Verwünſchungen belud. Hierauf ſchritt mein Onkel mit furchtloſer Miene vorwärts, während ſeine Gegner beim Anblicke ſeiner blu⸗ tigen Waffen in eiliger Furcht ſich zurückzogen, als er ihren An⸗ führer folgendermaßen anredete:
„Seht Ihr, Bruder, Eure Hunde haben mich, ohne heraus⸗ gefordert worden zu ſeyn, angefallen; was ich that, war Noth⸗ wehr. So thätet Ihr am beſten, höflich zu ſeyn, und uns vor⸗ beiſteuern zu laſſen, unaufgehalten von Euch.“
Ob der junge Herr meines Oheims friedliche Abſicht anders auslegte, oder wegen des Schickſals ſeiner Hunde ſo erbittert wurde, daß er keines Entſchluſſes mehr fähig war, kann ich nicht entſcheiden; genug! er entriß einen Dreſchflegel einem ſeiner Be⸗ gleiter, und kam auf uns zu, in der Abſicht, den Lieutenant an⸗ zugreifen, der ſich in Vertheidigungszuſtand ſetzte, und auf folgende
Weiſe ſich ausließ:„Seht Ihr, Ihr Lümmel von einem Hurenſohn! Smollet's Romane, I. 8


