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zählen, welche wir während der Dauer dieſes Bundes, welcher der Schrecken des ganzen Dorfes wurde, verrichteten, ſo ſehr, daß, wenn verſchiedene Intereſſen daſſelbe theilten, eine der Par⸗ teien gewöhnlich um den Beiſtand Roderich Randoms(unter dieſem Namen war ich gekannt) buhlte, damit ſich die Wagſchaale auf ihre Seite neige, und die entgegengeſetzte Partei eingeſchüch⸗ tert werde. Unterdeſſen benützte ich jeden Feiertag zu Beſuchen bei meinem Großvater, zu dem ich jedoch ſelten Zutritt fand, weil er immer eng von einer zahlreichen weiblichen Enkelſchaft umlagert wurde, deren Glieder, obwohl ſie beſtändig unter einander haderten, dennoch ſtets gegen mich, als ihren gemeinſchaftlichen Feind, ge⸗ rüſtet waren. Sein Haupterbe, der ungefähr 18 Jahre alt war, veſchäftigte ſich mit Nichts, als der Fuchsjagd, und paßte auch in der That für ſonſt Nichts, ungeachtet ſein Großvater ihn ſo weit begünſtigte, daß er ihm zu Hauſe einen Hofmeiſter hielt, der zugleich die Pflichten eines Kirchſpielgeiſtlichen zu erfüllen hatte. Dieſer junge Actäon, der ſeines Großvaters Widerwillen gegen Alles, was Unglück hieß, erbte, richtete niemals ſeine Augen auf mich, ohne ſeine Hunde loszubinden und mich in die eine oder andere Hütte, wohin ich gewöhnlich zu meinem Schutze floh, zu jagen. In dieſer chriſtlichen Beſchäftigung wurde er von ſeinem Lehrer aufgemuntert, welcher zweifelsohne ſolche Gelegenheiten er⸗ griff, um ſich bei dem größer werdenden Sohne in Gunſt zu ſetzen, weil er bemerkte, daß der alte Herr nach dem Gange der Natur nicht lange mehr zu leben habe, denn er näherte ſich ſtark den Achtzigen.
Das Benehmen dieſes ſchurkiſchen Schmarotzers brachte mich ſo auf, daß, als ich einmal von ihm und ſeinen Hunden in einem Pachtershauſe, wo ich Schutz gefunden hatte, belagert wurde, ich, als ein ausgezeichneter Schütze, mit einem breiten Kieſel nach ihm zielte, wodurch er vier Vorderzähne verlor, und zur Ausübung ſeines geiſtlichen Amtes untüchtig wurde.


