128 Tarantas.
— Tarantas!— ſtöhnte Jwan Waßiljewitſch,— ich beſchwöre Dich im Namen Waßilij Jwanowitſchs und deſſen treuer Penelope, laß mich nicht in der Blüthe der Jahre umkommen! Ich bin noch jung, unverheirathet... rette mich!—
3 Der Tarantas flog aber weiter.
— Juchheiſa, hei! Da kommt auch Jwan Waßilje⸗ witſch!— ſchrie Einer aus dem Haufen— Jwan Wa⸗ ßiljewitſch, Jwan Waßiljewitſch!— fiel das grauen⸗ hafte Geſindel im Chor ein,— her mit der Kanaille, er hat bisher geſungen, jetzt ſoll er mit uns tanzen.... He, Brüderchen, haſt Dich geſpreizt und nach Aufklä⸗ rung geſucht, wir wollen Dich auftlären nach unſrer Art mit Stock und Ruthe. O, Du hochmüthige Fratze!... Den Schmutz liebt er nicht, ſchimpft über Beſtechung, klagt über Finſterniß! Greift ihn, greift ihn!—
Und die Beſen und Heugabeln und all' die gräß⸗ lichen Unholde ſtürzten auf Jwan Waßiljewitſch los und flogen ihm hinterdrein.
In verzweifelter Angſt rief Jwan Waßiljewitſch um Hülfe. Aber der gute Tarantas erkannte die Gefahr, er ſchlug plötzlich ſtärker mit den Flügeln und verdop⸗ velte ſeine Schnelligkeit. Der Reiter, mehr todt als


