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und gehörige Fürſorge herumtrieb. Er wuchs blos nach den einfachen Naturgeſetzen auf, wie Kohl oder Kraut in die Höhe ſchießt; um ſeine moraliſche Rich⸗ tung, um ſeine Verſtandes- oder Herzensentwicklung kümmerte ſich kein Menſch, von Sittlichkeit oder wahrer Gottesfurcht war bei ihm keine Rede, man glaubte Al⸗ les gethan zu haben, wenn man ihn gedankenlos Ge⸗ bete herplappern oder die Kirche beſuchen ließ.
Im elften Lebensjahre begann Waßilij Jwanowitſch ſeinen Lehrkurſus unter der Leitung des Dorfküſters und buchſtabirte mit unüberwindlichem Abſchen zwei Jahre nach einander die Jedwedem erinnerlichen Elemente des Lautirens: a— b— ab—, b— a— ba..., worauf er ſein Schreibenoviziat begann; allein von Orthogra⸗ phie und Kalligraphie war bei ihm nie die Rede, wes⸗ halb auch in ſeinen ſpätern ſeltenen Briefen ſo aben⸗ teuerliche Schriftzüge und barbariſche Worte zum Vor—
ſchein kamen, daß man bei deren Anblick ſeinen Augen kaum traute. Dann verſuchte man ihm den Katechis⸗ mus ſokratiſch, in Fragen und Antworten, und die Arith⸗ methik durch dieſelbe Proecedur beizubringen, allein hier waren alle Anſtrengungen vergeblich; denn die Wiſſen⸗ ſchaft wollte ihm durchaus nicht in den Kopf; zur Rechtfertigung der liebenden Eltern möge jedoch erwähnt
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