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weil es die eigenen Leute ſind. Und wenn man's bei Licht beſieht, was kommt dabei heraus?... s geſchieht der Feldarbeit Abbruch, die am Ende doch das Aller⸗ wichtigſte iſt. Aus guten Bauern werden betrunkene Fabrikarbeiter. Aus ihren Kindern wird ausgehunger⸗ tes Hofgeſinde, abgeriſſene, betrunkene, undankbare Be⸗ ſtien, die man— der Teufel weiß warum!— füttert, die mit Allem unzufrieden und die erſten Unruheſtifter im Dorfe ſind. Die Bauerpferde gehen dabei drauf, der Bauer ſelbſt ſetzt ſeine Kräfte zu, er wird liederlich, und noch obendrein betrügt und beſtiehlt er Dich, daß bei Dir Alles drunter und drüber geht, Du magſt auf Deiner Hut ſein, wie Du willſt. Da haſt Du die Fa⸗ brik! Nein, ich denke ſo, wenn man einen Ort hat, der vortheilhaft für'ne Fabrik gelegen iſt, Holz im Ueberfluß und Waſſer in Menge, und die Hauptſache, n freies Betriebskapital, was nicht erſt durch Verpfän⸗ dung von Grund und Boden angeſchafft wird, ſo mag man meinethalben'ne Fabrik anlegen, muß aber da⸗ bei zu Werke gehen, wie'n Kaufmann, und wie ſie's in Moskwa thun auf der Schmiedebrücke. Dann aber ſei man Fabrikant und nicht Gutsbeſitzer und vermenge die beiden Sachen nicht mit einander. Man verlange vom Bauer keinen Schritt zu viel und behalte immer


