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3. Band, Tarantas : 1. Theil (1847) Tarantas: putevye vpečatlenija
Entstehung
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Vom Grafen Sollogub. 147

dem Archimandriten Makary 30 Rubel geſendet zum Gedächtniß der Czarin Maria Wolodimerowna. Und

zum Gedächtniß ſolcher Tage fährt die Kirchenchro⸗ nik fort ſollen die Kloſterbrüder geſpeiſt werden mit Weißbrod, mit Fiſch und Meth.

So ſteht denn das petſchoriſche Kloſter ſeit dem 14. Jahrhundert und der Regierung des Großfürſten Jvan Danilowitſch Kalita, den Welthändeln fremd, und nur in ſeine Jahrbücher die Namen der Sünder eintragend, für deren Seelen man betete. In der Geſchichte iſt nur ſoviel bekannt, daß zur Zeit des Einfalls der Tataren das Kloſter verheert wurde, und im Jahre 1596 ſtürzte ein beträchtlicher Theil deſſelben am Felsabhange ein. Das ungewöhnliche Ereigniß ward von ganz Rußland für eine unglückliche Vorbedeutung gehalten; aber durch die Freigebigkeit des Czaren Michael Fedorowitſch ward daſſelbe aufs Neue wieder aufgebaut. Bis jetzt iſt noch der Glockenthurm ſichtbar, der an derſelben Stelle em⸗ porragt, wo früher das ganze Kloſter ſtand. Noch iſt

bekannt, daß, als ganz Rußland unter dem Polenjoche

ſeufzte, der Archimandrit Feodoſij abgeſchickt wurde,

ſammt andern Würdenträgern und auserwählten Leuten,

um den Fürſten Poſcharski aufzuſuchen und ihn zu be⸗

wegen, den Oberbefehl über das Heer anzunehmen, 10*