Teil eines Werkes 
3. Band, Tarantas : 1. Theil (1847) Tarantas: putevye vpečatlenija
Entstehung
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146 Tarantas.

datirt ſeit der Regierung Joan's des Schrecklichen, ent⸗ hält die Namensliſte vieler Bojaren nebſt den beſchei⸗ denen Gaben, die zahlreiche andere Gläubige aus hohen und niedern Ständen hier für die Ruhe ihrer Seelen darbrachten. In dieſer langen Reihe ſtummer Namen birgt ſich vielleicht manch' Geheimniß, was nun für ewige Zeiten mit einem Schleier bedeckt iſt, manch' ho⸗ her Gedanke, manch' edle That und ſtarke Leidenſchaft, viel Glück und wohl auch Leid die Fülle, viel Hoff⸗ nungen und Täuſchungen nicht minder, manch' hochwich⸗ tiges Ereigniß, eine ganze auf immerdar entſchwundene Chronik, eine für ewige Zeiten untergegangene Welt. In dem Verzeichniß der dargebrachten Spenden ſtößt man unter andern auch auf folgende Worte: Der Czar Jvan Waßiljewitſch befahl, in den Si⸗ nodik die Knäſen, Bojaren und andere durch ſeinen kaiſerlichen Befehl geächtete Leute einzuſchreiben. Und er gab zu ihrem Gedächtniß achthundert Rubel, auf daß der Archimandrit ihnen in der Kathedrale ein Todten⸗ amt halten ſolle. Im Jahre 1620 iſt für den Mord des Archimandriten Hiob an Geld 70 Rubel geſpen⸗ det worden und an Pelzwerk für 123 Rubel 13 Al⸗ tinen und vier Dengen. Im Jahre 1625 hat der Czar und Großfürſt Michael Fedorowitſch in die Kloſterkaſſe