132 Tarantas.
— Was kümmert's ihn! Er will davon nichts hören.—
— Sieh mir einer an! Und wenn er ſeine Bauern ausgeplündert hat, ſo will er gleich wieder ins Aus⸗ land gehen?—
— Auf der Stelle....
— Um dort zu leben?—
— Um dort zu leben.—
— Ach Du Ferkel!— platzte Waßilij Jwanowitſch mit treffender Beredſamkeit heraus und wälzte ſich aber⸗ mals auf ſeinen Pfühl.
Und abermals zog ſich die todte Einöde dahin; aber⸗ mals lagerte ſich ein feuchter Nebel über die Reiſenden, und abermals unterbrachen nur die einſamen Werſtpfähle die troſtloſe Ebene.
Eine Stunde verging und eine zweite; die Reiſen⸗ den ſchienen in tiefes Nachſinnen verloren. Plötzlich unterbrach Waßilij Jwanowitſch das Schweigen mit einem ziemlich ſeltſamen Monologe:
— In der That, der Teufel weiß, was das für ein Volk iſt, die ruſſſchen Edelleute!... Haben ſie'nen Haufen Geld zuſammengebracht, ſo müſſen ſie es im fremden Lande durchbringen, damit einem ehrlichen Ruſſenkinde nichts davon zu Gute kommt. Als ob


