Teil eines Werkes 
3. Band, Tarantas : 1. Theil (1847) Tarantas: putevye vpečatlenija
Entstehung
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18 Tarantas.

Zweifel äußerſt nützliche Erfindung, deren Ausführung nicht ohne einen gewiſſen Aufwand von Ueberlegung be⸗ werkſtelligt war. Oeffnete man denſelben, ſo fand man unter dem Deckel einen Präſentirteller, auf welchem ſich das Bild einer Schäferin zeigte, die in ihrer Un⸗ ſchuld unter einem Baume ſchlief. Das ganze Gemälde beſtand aus drei roſenfarbenen Kleckſen, die der Künſt⸗ ler mit kühnem Pinſel nachläßig hingeworfen. Im Innern des Kaſtens, der mit Tapeten beklebt war, ſtand eine ehrbare Theekanne von ſchmutzig weißer Farbe mit vergoldetem Deckel. Neben derſelben eine Glasphiole mit Thee gefüllt, eine ähnliche mit Rum, zwei Gläſer, eine Milchkanne, ſammt der kleinen Zubehör der Thee⸗ bedürfniſſe. Uebrigens verdient der ruſſiſche Theekaſten alle Achtung, er allein inmitten allgemeiner Verände⸗ rungen und Reformen hat ſeinen urſprünglichen Typus nicht gewechſelt. Er hat ſich nicht durch die Vorſpie⸗ gelungen trügeriſcher Reize verlocken laſſen, ſondern mit Gleichmuth und unerſchütterlicher Feſtigkeit hat er al⸗ lem Wechſel der Zeiten Trotz geboten... Dies iſt der echt ruſſiſche Theekaſten!—

Rings um den Tarantas befanden ſich geflochtene Baſtſäcke und Pappſchachteln aneinandergereiht. In ei⸗ nem der letzteren befand ſich eine modiſche Haube und

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