16 Tarantas.
gedenken und mich an's genoſſene Gute erinnern. Heda Senka! nimm den Kuchen und leg ihn hübſch ſäuber— lich in den Wagen, hörſt Du? So Gott giebt, ſehen wir uns balde wieder... Nimm Dich in Acht, daß er nicht zerbröckelt... Wir haben in Frieden und Freund⸗ ſchaft mit einander gelebt... Gib Acht, Kanaille— der Beſtie iſt Alles eins!—
Waßilij IJwanowitſch ſteckte ſein Taſchenbuch nebſt dem Reiſepaß in die Taſche, den Beutel in die Pluder⸗ hoſen, umwand den Pelz mit dem Gürtel, und nachdem er ſich vor dem Heiligenbilde bekreuzigt, indem er ſich verbeugte, und dreimal den Wirth und die Wirthin umarmt, ging er auf den Hof hinaus, zu ſehen, ob Alles zur Abreiſe gehörig vorbereitet ſei.
Auf dem Hofe im vollen Glanze ſeiner Steppen⸗ natur zeichnete ſich der Tarantas.
Aber welcher Tarantas, welche wunderbare Erfin⸗ dung des Menſchengeiſtes! Man denke ſich zwei lange Stangen, zwei parallele Knüppel ohne Ende, in deren Mitte, wie durch einen Zufall, ein Korb hineingefallen ſchien, der, an den Seitenwänden abgerundet, einem Rieſenbechet, einem Pokal für ein antediluvianiſches Gaſtmahl glich. An beiden Enden der Knüppel aber befanden ſich Räder angehängt, und dieſe ſeltſame Schö⸗ k
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