Teil eines Werkes 
3. Band, Tarantas : 1. Theil (1847) Tarantas: putevye vpečatlenija
Entstehung
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Vom Grafen Sollogub. 15

zogen, und den breiten Rücken Waßilij Jwanowitſch's deckte ein rauhhaariger tartariſcher Pelz, das Haar nach außen gekehrt. So ſtand er gleich den homeriſchen Helden in vollendeter Schönheit da, ihm zu beiden Seiten aber der Hausherr, die Hand im Buſen, und deſſen Chehälfte, eine ſtarkbeleibte Kaufmannsfrau, einen hohen Kuchen in den Händen, den ſie dem Gaſte für die Reiſe gebacken; und beide verneigten ſich vor dem feiſten Landedelmann, indem ſie mit allerhand Grimaſſen ihn folgendermaßen anredeten:

„Erlauben Euer Gnaden, Ihnen das Geleit zu ge⸗ ben und allerlei Segen zu wünſchen. Wir bitten un⸗ terthänigſt, unterthänigſt bitten wir, unſer Salz und Brod für die Reiſe nicht zu verſchmähen, wir bringen, was Gott uns beſchert; es möge Ihnen wohl bekom⸗ men, verſchmähen Sie es nicht,'s iſt auf der Reiſe wohl zu gebrauchen.. Wenn der Herrgott Euer Gna⸗ den wieder nach Moskwa führt, ſo bitten wir aller⸗ unterthänigſt, uns das Leid nicht anzuthun und an un⸗ ſerm Hauſe vorüberzugehen. Wir freuen uns aufrichtig über Euer Gnaden Beſuch und bitten unterthänigſt, es uns nicht übel zu deuten!—

„Danke, Wirth,“ erwiderte herablaſſend Wafilij Jwanvwitſch, danke, treue Wirthin, ich werde Eurer