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nen Kavallier hatte. Sie ſelbſt bezeichnete dieß und beklagte ſich darüber im Scherze.
Der Markis, gewohnt ihr Artigkeiten zu ſagen, erwiederte: Sie müſſe nur die Natur darüber anklagen; wäre ſie ſchön, wie die an⸗ dern Dämen, ſo würde ſie gleich dieſen einen Kavallier gefunden haben.
Die ganze Geſellſchaft beklatſchte dieſen Scherz und die Königin erwiederte ganz ernſt: um ihn für ſeine Unverſchämtheit zu beſtrafen, ſolle er ihr Kavallier ſeyn; damit er ſich ſchä⸗ men müſſe, die häßlichſte in der Geſellſchaft zu bedienen.
Dieſer Scherz war öffentlich, in Gegen⸗ wart aller Perſonen vom erſten Range, vorge⸗ bracht worden. Indeß konnte ſich der König nicht aus dem Sinn ſchlagen, es ſey ein Ge⸗ heimniß dahinter und dieſes Geſpräch ein ge⸗ heimer Kunſtgriff der Königin, damit ihr Lieb⸗ haber ſich öffentlich für ſie erklären könne.
Doch wankte er noch, aber am folgendem Tag wurde ſein furchtbarer Argwohn ihm zur Gewißheit; denn er ſah den Markis in die Schranken treten mit einen Schild, auf dem eine Sonne mit der Deviſe gemalt war:
„Alles brennt bey meinem Anblick“


