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Erzählungen / von Julius Gr. v. Soden
Entstehung
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fanden die Königin und Don Karlos bald dar⸗ auf Gelegenheit, ſich allein zu ſprechen.

2.

Der König war, wie der unermeßliche Aufwand beurkundete, ganz an ſein Eskurial Feheftet; er lud die Königin ein, der Grund⸗ legung dieſes prachtvollen Gebäudes beizuwoh⸗ nen, das er zum ewigen Denkmal des Siegs . St. Quentin errichten ließs N

Dieſe Schlacht war der Grund ihres Miß⸗ geſchicks; das Andenken daran konnte ihr alſo nicht ſehr angenehm ſeyn. Indeß betrachtete ſie die Zurüſtungen zu dieſem unglücklichen Mo⸗ nüment mit der Heiterkeit und Neugierde, die der König wünſchte und ſelbſt beſaß.

DPort war es, wo die Fürſtin Eboli die Kö⸗ iui und den Prinzen mit dem König allein ließ, und der König auch dieſe verließ, um 5 2 Bimeſſtern Befehle zu ertheilen.

Don Karlos, der nicht länger in dieſer pein⸗ lichen Lage zu bleiben vermochte, beſchwor die

finigi ein Mitttl anzuzeigen, wie er

5f Peanntſch am Namenstag des H. Latren

tius, dem zu Ehren des Eskuriul im Roſtforne gebaut wurde.