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Erzählungen / von Julius Gr. v. Soden
Entstehung
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Deswegen alſo? erwiederte der entzuckte Theodor.

Freilich deswegen; er ſoll ja recht gut ſeyn. Und ein ſchöner junger Mann! ſetzte ſie be⸗ deutend hinzu..

Die Verlegenheit des Prinzen ſtieg.Wo⸗ her wiſſen Sie denn das? ſtammelte er endlich.

Hat denn der Vater nicht ſein Portrait aus der Reſidenz kommen laſſen? Und ſehen Sie aber Sie müſſen das kindiſche Mädchen nicht auslachen.

Theodore! rief der Prinz und faßte ihre widerſtrebende Hand. 8

Sehen Sie, ich zeichne ein wenig, und da habe ich mir denn das Portrait des Erbprinzen%, kopirt, und trage es an meinem Halſe.,

Sie zog ein Medaillon aus dem Buſen; es war Theodors Bild.

Wenn der Prinz wüßte, an welchem ſchoͤ⸗ nem Orte ſein Bild ruht

Er würde doch nicht zürnen? Sehen Sie, er iſt ja mein Taufpathe. Aber wahrhaftig, je mehr ich dies kleine Bild betrachte, je mehr finde ich

Was finden Sie? fragte Theodor haſtig.

Was ich ſchon geſtern bemerkte, daß es Ihnen gleicht. In der That fuhr ſie be⸗

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