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Erzählungen / von Julius Gr. v. Soden
Entstehung
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eine Kommiſſion hinſenden, und dich, den dort gänzlich Unbekannten, habe ich zum Kommiſſär beſtimmt..

Dank, Dank, lieber Vater, für den wohl⸗ thätigen Wirkungskreis, den Sie mir öff⸗ Wen

Gut, Theodor! Aber ich habe den ehr⸗ würdigen Hofrath Reinhold vermocht, das Ge⸗ ſchäft mit zu übernehmen. Er wird dich be⸗ gleiten. Ihr werdet Beide zugleich als herzog⸗ liche Kommiſſarien dort erſcheinen. Iſt das dir unangenehm?

Wie könnte es? Sie wiſſen, wie ich den edeln Greis ſchätze; auch hat er mehr Ge⸗ ſchäftskenntniß und Erfahrung, als ich.

und vor Allem, minder heißes Blut.

Wie? Und Sie könnten noch mir miß⸗ trauen?

Dir nicht, lieber Sohn; aber wohl den blauen Augen. Unſere Grafſchaft liegt nörd⸗

lich, und im Norden ſind die blauen Augen zu Hauſe. A.

Der Prinz willigte in Alles, was ſein edler

Vater verlangte. Hofrath Reinhold und der

Prinz, unter dem Namen des herzoglichen Hof⸗ raths Werner, reiſeten bald darauf ab.