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weiß, ob dies mit Rechten dingen zugeht, und jetzt drägt er keine Liwrei mehr, ſondern feine Manſchätten. Aber ich habe ihn noch gekannt, wie ihm der nakte Ellbogen aus der ärmel heraus ſah, und er kein Hemt auf ſeinem Geſäße hatte. Deswegen braucht er auch die Naße nicht ſo hoch zu tragen. Er iſt zwar wohl ein ganz beſcheidener Menſch und Dienſtfertig, und beteuert hoch und teuer, daß er mich noch ſo gern hat, wie vorher, aber er dürfe jetzt nicht mehr, was er wolle und könne, ohne des Squeirs erlaubniß nicht Heurathen. Er ſagt, wir müſſen mit Geduld warden und uns auf die Fürſehung verlaſſen, und ſolches dummes Zeuchs mehr. Er ſoll das Eiſen ſchmieden, ſo lange es heiß iſt, und es dem Skueir ſogleich ſagen. Was kann denn der Skueir dagegen ein⸗ wenden, daß wir nicht zuſammen kommen ſollen? Wenn ſchon mein Vater kein Edelmann war, ſo iſt doch meine Mutter ein ehrliches Weib geweſen, und ich bin auch keiner Sau vom—— Mein Vater und meine Mutter ſind in der Kirche öffentlich ver⸗ kündigt und kobulirt worden, wie es vor Gott und den Menſchen recht iſt, daß ſie es nur weiß, Marie.
Der Mosje Klinker, ich wollte ſagen Loid, kann meinetwegen thun was er will, es gibt noch mehr Krämer auf der Meſſe, wie man zu ſagen pflegt. Was würde er wohl dazu ſagen, wenn ich mir von des jungen Skueirs ſeinem Bedienten den Hof machen ließ? Der Herr Machabi hat einen Degen getragen; und iſt im Kriege geweſen. Er hat ihr alle Bücher von der Welt ge⸗ leſen und ſpricht ſein franſöſiſch und holländiſch und ſchottiſch
und alle andere ausländiſche Sprachen. Es iſt wohl war, er muß ſchon Viel mitgemacht haben und ſieht gerne ins Gläschen, aber doch iſt er gutmüthig dabei und eine geſcheute Frau könnte ihn um ihren kleinen Vinger herumwickeln. Ich denke aber gar nicht an ihn, das kann ich ihr nur ſagen, und ich möchte nicht gerne dem Herrn Loid etwas zu Leide thun oder ſagen, weil er mir gar keine Gelegenheit dazu giebt. Aber liebe


