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gelegt, und kommen in ein Haus, wo Sie alle Bequemlichkeiten und auch meinen Bruder und mich vorfinden ſollen. Am andern Tag gehen wir dann zuſammen hierher, und es gefällt Ihnen ge⸗ wiß bei uns, denn ich verſichere Sie, daß Sie in eine höchſt an⸗ genehme Geſellſchaft kommen. Meine liebſte Letty, Sie dürfen mir dieſe Bitte nicht abſchlagen. Wenn Sie noch einige Freund⸗ ſchaft, einige Menſchlichkeit beſitzen, ſo kommen Sie gewiß. Ich bitte, ſchreiben Sie doch ja ſogleich deßwegen an Ihre Frau Mut⸗ ter, und ſobald Sie die Erlaubniß haben, ſo erfreuen Sie mit der Nachricht Ihre ewig getreue Freundin Den 14. Oetober. Lydia Melford.
An Mudame Jermyn in Gloureſter. Hochgeehrteſte Madame!
Obgleich ich nicht ſo glücklich geweſen bin, auf das Schreiben, womit ich Sie im vorigen Frühling beläſtigte, mit einer Antwort beehrt zu werden, ſo ſchmeichle ich mir dennoch, daß Ihnen mein Glück und meine Angelegenheiten noch nicht ganz gleichgültig gewor⸗ den ſind. Die Sorgfalt und Zärtlichkeit, womit ich in Ihrem Hauſe und unter Ihrer Aufſicht behandelt worden bin, verpflichten mich zur wärmſten Dankbarkeit und Anhänglichkeit: Empfindungen, die ich bis zu meinem Tode lieb behalten werde. Jetzt halte ich es für meine Pflicht, Ihnen das glückliche Ende zu melden, wozu die Uebereilung geführt hat, die mir Ihren Unwillen zuzog. Ach, theuerſte Madame! der verachtete Wilſon hat ſich in einen Georg Denniſon verwandelt, den einzigen Sohn und Erben eines begü⸗ terten Mannes, der, wie man überall ſagen wird, in Beziehung auf Charakter Niemanden in England nachſteht. Meine Vormün⸗ der, mein Bruder und ich ſind jetzt in ſeinem Hauſe, und mit Nächſtem werden ſich beide Familien vereinigen in den Perſonen des jungen Herrn Denniſon und Ihrer armen Lydia Melford. Sie


