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ich genöthigt wäre, in einer Stadt zu wohnen, ganz gewiß Edin⸗ burgh zu meinem Hauptquartier auserſehen würde. Und damit Gott befohlen.
Ihr ergebenſter
M. Bramble. Edinburgh, den 8. Auguſt.
An Fir Watkin Philipps im Irſuitenkollegium zu Orford. Mein lieber Philipps!
Ich bin jetzt nicht mehr fern von Virgil's ultima Thule, wenn anders die Ausleger Recht haben, welche die Orkneys oder Hebriden darunter verſtehen wollen. Dieſe Orknehs oder Orea⸗ diſchen Inſeln liegen zu Hunderten vor mir in der deucalidoniſchen See zerſtreut, und gewähren die maleriſchſte und romantiſchſte Ausſicht, deren ich mich jemals erfreut habe. Dieſen Brief ſchreibe ich im Hauſe eines Edelmannes, nahe bei der Stadt Inverary, welche man für die Hauptſtadt der weſtlichen Hochlande halten kann, berühmt hauptſächlich durch das prächtige Caſtell, das der letztverſtorbene Herzog von Argyle angefangen und mit unſäglichen Koſten bis unter Dach gebracht hat; ob es indeß je einmal voll⸗ endet werden wird, iſt eine andere Frage.
Doch Ordnung iſt überall und hauptſächlich bei einem Briefe die Hauptſache. Wir haben vor zehn Tagen Edinburgh verlaſſen, und je weiter wir gegen Norden reiſen, deſto ſchwerer wird es, mit Jungfer Tabitha durchzukommen; ihre Neigungen ſind nichts weniger als magnetiſch, ſie ziehen nicht nach dem Pole. Sie be⸗ hauptet, Edinburgh deßwegen ſo ungern verlaſſen zu haben, weil ſie einen gelehrten Streit mit Herrn Moffat über die Ewigkeit der Höllenſtrafen nicht hat zu Ende bringen können. Dieſer andäch⸗
tige Herr fing mit zunehmenden Jahren an, über dieſen Lehrſatz


