Teil eines Werkes 
14. Band, Humphry Klinkers Fahrten : Roman : 2. Band (1841) The expedition of Humphry Clinker
Entstehung
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ſie auf einmal, mit Reſpekt zu vermelden, dieſen Unflath aus⸗ goſſen, der mich ſo heftig in die Naſe ſtach, daß ich dreimal niste und mich wieder ganz munter und friſch befand. Davon muß es auch kommen, daß kein Menſch in Heddenbreg etwas von hiſtori⸗ ſchen Zufällen weiß. Sie hatten mir auch weis gemacht, es gebe da gar nichts zu kriegen als Habergrütze und Hammelsköpfe, aber ich war eine einfältige Gans, daß ich das glaubte, denn ich hätte mir wohl denken können, daß wo Hammelsköpfe ſind, auch Ham⸗ melskeulen und Hammelsſchultern ſeyn müſſen. Erſt heute Mittag habe ich eine ganz ſchöne Keule von einem wäliſchen Hammel und Blumenkohl dazu gegeſſen, die Habergrütze aber überlaſſe ich dem Bolke auf dem Lande, das ſind arme Tropfen, und viele von ihnen haben nicht einmal Schuhe oder Strümpfe. Mosje Klinker ſagte mir, daß hier eine groſſe Verſammlung von Frommen iſt, aber ich hoffe, ich hoffe, jemand aus der Familie wird doch nicht von dem wahren Wege abgefallen ſeyn. O, wenn ich ſchwätzen wollte, da könnte ich ſchöne Geſchichten erzählen, das iſt ihr ein Geliebäugel und ein Geſchmunzel geweſen zwiſchen unſerm Fräu⸗ lein und einem alten ſchottiſchen Offizier, der Kismikago heißt. Er ſieht aus, als ob er dem Kerl aus den Augen geſchnitten wäre, den unſer Gärtner hingeſtellt hat, um die Spatzen zu ver⸗ ſcheuchen, und was noch daraus entſtehen wird, das weiß der liebe Gott. Aber mag kommen, was da will, mir ſoll kein Menſch nachſagen, daß ich aus der Schule geſchwatzt habe. Grüſſe mir ſchönſtens Salme und meine Katze. Ich hoffe, ſie wird das Abebuch gefriegt haben und hübſch fleißig darin lernen, das iſt mein Beten Tag und Nacht und verbleibe Ihre geliebte Freundin Winifred Jenkins. Heddenbreg, den 18. Juli.