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mir ſo viel verliebtes geſagt und ſo ſchön gethan, und nun iſt er auf einmal mit der Braut eines Irländers davon gelaufen, und hat mich und ſeinen Herrn ſitzen laſſen, ohne ein ſterbendes Wört⸗ lein zu ſagen. Meinetwegen mag er hingehen wo der Pfeffer wächst, aber ich habe groſſen Verdruß wegen ihm gehabt. Das gnädige Fräulein hat mich ausgeſcholten, wie wenn ſie vom Teuf⸗ fel beſeſſen wäre, ich habe aber doch den Troſt gehabt, daß die ganze Familie ſich auf meine Seite geſchlagen, und ſogar der Mosje Klinker auf beiden Knieen für mich gebeten hat, obſchon er, Gott weiß es, Urſache genug hatte, über mich böſe zu ſeyn. Aber er iſt eine gute Seele und ſehr demüthigen Geiſtes, und dafür wird er eines Tages auch einmal ſeinen Löhn empfangen.
Und nun, liebe Marie, ſind wir in Heddenbreg angekommen, unter die Schottländer, und die find für unſer Geld höflich genug, wenn ich auch gleich keinen Pfifferling von ihnen verſtehen kann. Aber ſie ſollten auch den Fremden nicht ſo an der Naſe herum⸗ führen, denn da hängen ſie ihre groſſe Zettel an die Häuſer, wor⸗ auf ſteht: kommode Zimmer zu vermiethen, und ſeh ſie, in der ganzen Stadt iſt keine einzige echte Kommodität, und das arme Geſinde hat in der Welt nichts anders, als ſeine Tonne mit ein paar Latten darüber, und alle Nachtſtühle aus allen Kammern werden am Abend in dieſe Tonne ausgelert, und am Abend, wenns zehn Uhr geſchlagen hat, wird es aus dem Fenſter ge⸗ ſchüttet, das hinten hinaus auf ein kleines Gäßchen geht, und die Magd ſchreit: aufgepaßt, das heißt ſo viel als: Gott ſey dir gnã⸗ dig, wenns dir auf den Kopf fällt. Und ſo geht es alle Abende, die Gott gibt, in Heddenbreg zu. Sie kann ſich alſo denken, was das vor ein herrlicher Geruch aus ſo vielen Rauchfäſſern ſeyn muß, aber ſie ſagen, es ſey geſund, und ich glaube es wahrhaftig guch, denn es iſt mir recht wohl bekommen, als ich ſo daſas und an Iſebelle und Mosje Klinker dachte, und es war mir ſo ſchlimm zu Muthe, daß ich glaubte, ich kriege meine Hiſtorie wieder, als


